24.09.2014, 22:34 Uhr

Vera Russwurm macht bei den Nockis Halt

Ausgestrahlt wird die Sendung am 27. September auf ORF 2

Die Moderatorin trifft im Zuge ihrer Sendung "Vera bei..." Gottfried Würcher und plaudert mit ihm über Höhen und Tiefen in einer Heimat.

RADENTHEIN. Vera Russwurm macht mit ihrer Sendung "Vera bei..." Station beim Nockalm Quintett und Gottfried Würcher zuhause in Radenthein. Was im Fernsehen als lockeres und leichtes Gespräch bei den Zuschauern zuhause ankommt, ist in Wahrheit harte und aufwändige Arbeit eines mehrköpfigen Teams, bestehend aus Manager, Moderatorin, Make-Up-Artistin, Kameramänner oder auch Ton-Verantwortlichen.

Gespräch im Wohnzimmer
Das Wohnzimmer wird umgebaut, die Dekoration sowie die Jause am Tisch platziert, Kabel verlegt und die Terrasse dient an dem wunderschönen Sonnentag als Garderobe und Make-Up-Station. Zwischendurch trudeln die Gesprächspartner von Moderatorin Vera Russwurm und Gottfried Würcher ein, darunter Würchers langjährige Freunde Hademar Bankhofer oder der Millstätter Bürgermeister Josef Pleikner.

Privat im Fernsehen
Mit dem Wohnzimmer als Schauplatz einer Sendung gibt man einiges seines Privatlebens preis. "Aber das ist nicht so schlimm, es ist ja nicht das erste Mal", so Würcher, der auch selbst mit seiner Freundin darauf achtet, dass es dem Team an nichts fehlt. "In meinen Lieblingsraum, meinen Weinkeller, lass ich sowieso niemanden rein", schmunzelt der Leadsänger des Nockalm Quintetts.

Lockerer Vorbereitungen
Zwischen den Vorbereitungen wird geplaudert, gelacht und geplänkelt. Schließlich kennt man sich ja auch schon lange. Vera Russwurm greift dabei auf eine langjährige Erfahrung im Fernsehgeschäft zurück. "Es soll ja auch ein Gespräch sein und kein Interview, bei dem man Fragen abarbeitet", so die Moderatorin. Dazu müsse man auch die Teilnehmer des Gespräches sehr gut kennen und sich sehr gut vorbereiten. "Man muss im Gespräch auf das Gegenüber reagieren und wissen, was man als nächstes fragt", so Russwurm.

Viel unterwegs
Mit ihrer Sendung tingelt sie quer durch Österreich. "Jetzt geht es ja leichter, meine Kinder sind erwachsen und selbstständig. Früher wäre das nicht so einfach gewesen", erzählt sie. Als ihre Kinder klein waren, war sie einmal pro Woche im Studio. Nun muss sie viel reisen.

Strenger Zeitplan
Die Make-Up-Artistin legt noch letzte Hand an, bevor es zum Probesitzen in Würchers Wohnzimmer geht. Die Jalousien müssen herunter gelassen werden, damit auch die Lichtverhältnisse stimmen und das Team sich darauf einstellen kann. Hademar Bankhofer wird noch einmal nachgeschminkt. "Er wirkt sehr blass im Bild", hört man aus dem Team sagen. Die Jause wird auf den Tellern aufgeteilt, Würcher holt Wein aus seinem Weinkeller und schenkt seinen Freunden und Gesprächspartnern ein. Ein, zwei Bilder darf die Presse noch machen, bevor die Jalousie ganz heruntergelassen und die Fotografen hinausgebeten werden. Im Vorhaus des Hauses hängen unter anderem Auszeichnungen und Schallplatten an der Wand. "Irgendwo müssen wir sie ja hinhängen", schmunzelt Würchers Freundin, die die Presse hinausbegleitet, während die Kameras laufen. Gesprochen wird über Höhen und Tiefen, kleine Schicksale und große Erfolge im Leben.

Wechsel des Drehortes
Am Nachmittag wird am Millstätter See gedreht, eine Fahrt im Motorboot steht am Programm. Ausgestrahlt wird das Endprodukt des Drehtages am Samstag, den 27. September, auf ORF 2.
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