Naturfreunde Niederösterreich
100 Prozent für Karin Scheele

Der Bundesvorsitzende der Naturfreunde Österreich, Andreas Schieder, die wieder gewählte Landesvorsitzende, Karin Scheele und der Ehrenpräsident der Naturfreunde Niederösterreich, Peter Kalteis (von rechts) betonten, dass man in Zeiten der Corona-Distanz das Miteinander nicht vergessen dürfe.
  • Der Bundesvorsitzende der Naturfreunde Österreich, Andreas Schieder, die wieder gewählte Landesvorsitzende, Karin Scheele und der Ehrenpräsident der Naturfreunde Niederösterreich, Peter Kalteis (von rechts) betonten, dass man in Zeiten der Corona-Distanz das Miteinander nicht vergessen dürfe.
  • Foto: Naturfreunde Niederösterreich
  • hochgeladen von Katharina Gollner

Ein einstimmiges Ergebnis brachte die Neuwahl des Landesvorstandes der Naturfreunde Niederösterreich.

ST.PÖLTEN/NÖ (pa). Karin Scheele bleibt Landesvorsitzende der Naturfreunde Niederösterreich. Sie wurde mit 100 Prozent der Stimmen bestätigt. Die Neuwahl des Vorstandes ging im Zuge der Landeskonferenz der Naturfreunde am 19.September mit rund 80 Teilnehmern im Kultursaal in Gmünd über die Bühne. Organisiert wurde die zweitägige Veranstaltung von der Naturfreundeortsgruppe Gmünd unter dem jungen Vorsitzenden Peter Mezera.
„Freizeit muss leistbar bleiben“, lautet das klare Bekenntnis von Karin Scheele. Dafür will sie sich weiterhin stark machen. Wegefreiheit sollte, betonte Scheele, „selbstverständlich sein und kein ständiger Kampf mit Grundbesitzern und Behörden.“ Naturliebhaber und Freizeitsportler hätten das Recht auf den Genuss der heimischen Landschaft, natürlich stets unter absoluter Einhaltung aller Fair-Play-Regeln. Nur wenn diese in der Naturfreundeorganisation aktiv gelebt werden, könne es ein konfliktfreies Miteinander mit Grundbesitzern, Landwirten und der Jägerschaft geben. Jedes Mitglied sollte hier klare Vorbildwirkung haben und andere animieren, dies mit zu leben.

Naturfreunde feiern 125 Jahre

Das Jahr 2020 ist ein besonderes Jahr, nicht nur im Hinblick auf die Corona-Pandemie. Die Naturfreundeorganisation feiert ihren beachtlichen 125. Geburtstag. Aus diesem Anlass stellte sich zur Landeskonferenz der Bundesvorsitzende der Naturfreunde, Andreas Schieder, ein.
Die Naturfreunde NÖ gaben ihm daher einen Einblick in die Arbeit der letzten drei Jahre – und diese kann sich sehen lassen. Ob Wandern, Klettern, Wintersport oder Kinderturnen: „Es gab 45.000 Veranstaltungen. 590.000 Menschen wurden dabei bewegt“, schilderte Scheele stolz.

Tourismus neu denken

Die Covid-19-Pandemie spüren auch die Naturfreunde, vor allem im Reisebereich. „Wir hatten 39 Reisen vorbereitet, konnten aber nur sechs durchführen. Der Rest musste abgesagt werden“, bedauert der Landesgeschäftsführer der Naturfreunde NÖ, Ernst Dullnigg. Die Naturfreunde wollen daher derzeit vermehrt auf Österreich-Touren setzen. Mit Erfolg: Die heimischen Berge mit den 29 Vereinshäusern in Niederösterreich boomen. „Es herrscht enormer Betrieb auf den Hütten, nicht zuletzt auch, weil die Leute nicht ins Ausland reisen. Wir sind sehr darauf bedacht, dass auf den Hütten die Corona-Verordnungen für Beherbergungsbetriebe korrekt eingehalten werden“, betont er.
In Zeiten der Corona-Distanz ist es dennoch weiter oberstes Ziel, die Grundgedanken des Miteinanders und der Freundschaft der Naturfreunde weiter zu leben, zwar mit angeordneter körperlicher, nie aber mit emotionaler Distanz.

Schulprojekt in Nepal

Großes Herzensprojekt der Naturfreunde Niederösterreich bleibt das Schulprojekt in Nepal. „Bisher wurden 280.000 Euro an Spendengeldern eingenommen und zur Gänze für den Schulbau verwendet“, berichtet er. Bereits sieben Volksschulen sichern nun von Armut bedrohten Kindern einen guten Bildungsstart ins Leben. Weitere Spenden werden jederzeit entgegengenommen. Spendenkonto Naturfreunde: Verwendungszweck Nepalhilfe IBAN AT901400027610600404

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