Schüler aus Pyhra
20 Talente der LFS Pyhra erhalten begehrtes Leopold-Figl-Stipendium
- Die Wieselburgerin Lisa Zeilinger, Studentin an der Universität für Bodenkultur, hielt die Dankesrede für alle ausgezeichneten Stipendiaten, hier mit den Ehrengästen (v.l.n.r.): LFI-Geschäftsführer Reinhard Polsterer, LFA-Bildungskoordinatorin Anna Bernhardt, Landjugend-Geschäftsführer Thomas Zeitelberger, Landesschulinspektorin Agnes Karpf-Riegler, Landjugend-Landesleiterin Lisa Weber, ARGE Meister NÖ-Obmann Andreas Boigenfürst, LKNÖ-Vizepräsidentin Andrea Wagner, Stipendiatin Lisa Zeilinger, Festredner Finanzlandesrat Anton Kasser, HV-Generalsekretärin Susanne Kamraner-Köpf, Landjugend-Landesobmann Matthias Luger, Landtagsabgeordnete Doris Schmidl, Schulinspektor Stefan Amon sowie für die Leopold-Figl-Stipendien Geschäftsführer Paul Nemecek und Präsident Josef Pröll.
- Foto: Leopold-Figl-Unterstützungsverein / Anna Schuecker
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Im St. Pöltner Regierungsviertel wurden kürzlich 274 junge Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher aus den landwirtschaftlichen Fachschulen, höheren Schulen, Universitäten sowie Absolventen der landwirtschaftlichen Meisterausbildung mit einem Leopold-Figl-Stipendium für ihre herausragenden Leistungen gewürdigt. Dabei reiste auch eine Abordnung der LFS Pyhra in die Landeshauptstadt, heuer mit insgesamt 20 Stipendiatinnen und Stipendiaten.
PYHRA/ST. PÖLTEN/NÖ. In seiner Festrede betonte Finanzlandesrat Anton Kasser den Wert von geistigen Fähigkeiten und handwerklichen Fertigkeiten, wie sie auch im Leopold-Figl-Stipendium vom Fachschüler, über den Master bis zum Meister vereint werden, als wichtigen Baustein für eine erfolgreiche berufliche Zukunft.
„Wer bereit ist, Zeit, Fleiß und Einsatz zu investieren, verdient auch Anerkennung dafür. Denn Bildung bedeutet nicht nur Wissen anzusammeln. Bildung bedeutet auch, Verantwortung zu übernehmen, Zusammenhänge zu verstehen und offen für Neues zu bleiben“,
würdigte Finanzlandesrat Kasser die ausgezeichneten Stipendiatinnen und Stipendiaten.
In den letzten 60 Jahren mehr als 16.000 Stipendien vergeben
- Gruppenfoto der LFS Pyhra
- Foto: Leopold-Figl-Unterstützungsverein / Anna Schuecker
- hochgeladen von Tanja Handlfinger
Seinen Ausgang nahmen die Stipendien im Jahr 1962, als sie zum 60. Geburtstag von Staatsmann Leopold Figl ins Leben gerufen wurden. Seither wurden mehr als 16.000 Stipendien vergeben und über 2 Millionen Euro ausbezahlt. Der Präsident des Leopold Figl-Unterstützungsvereins, Josef Pröll erinnerte in seiner Ansprache an das Ziel dieses Stipendiums, das damals wie heute gleich geblieben sei und jungen Menschen aus dem ländlichen Raum Hoffnung und Perspektive gebe.
"Wir erinnern uns heute auch daran, was möglich ist, wenn man an sich und sein Land glaubt“,
zollte Pröll dem Initiator Figl Respekt und hob die Leistungsbereitschaft und damit Tatkraft der Stipendiaten hervor. Als wesentliche Säule für die Erreichung dieser großartigen Leistungen strich Präsident Josef Pröll auch das Engagement der Lehrkräfte und des Elternhauses hervor.
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