Innovatives Projekt an der Informatik-Abteilung der HTL St. Pölten
„Lies mal, Opa!” - Einsatz von Künstlicher Intelligenz zur Unterstützung schwerhöriger Personen

Projekt-Team: v.l.n.r.: Julia Übl, Katharina Munk, Hannah Mayer und Alexander Piglmann (5AHIF, 5BHIF).
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  • Projekt-Team: v.l.n.r.: Julia Übl, Katharina Munk, Hannah Mayer und Alexander Piglmann (5AHIF, 5BHIF).
  • Foto: HTL St.Pölten - Informatik Abteilung
  • hochgeladen von Martin Messinger

Die Errungenschaften der Künstlichen Intelligenz und Digitalisierung machen auch vor dem Alltag nicht Halt. Ein besonderer Mehrwert besteht aber für die Gesellschaft darin, wenn „jedermann/-frau“ daraus im sozialen Leben einen Nutzen ziehen kann. Wie in diesem Fall, wenn moderne Apps gehandicapte Menschen dabei unterstützen, besser ihr Alltagsleben zu meistern.

So entstand die Idee für das Sozialprojekt „Lies mal, Opa!” für schwerhörige Personen, das im Unterrichtsgegenstand Projektentwicklung an der Abteilung Informatik der HTL St. Pölten von einem Maturantenteam unter der Betreuung von Abteilungsvorstand RR. Ing. Mag. Klaus Hasenzagl durchgeführt wird.

Dabei setzt die entsprechende Android-App gesprochene Worte mittels Spracherkennung, die wiederum auf Deep-Learning-Algorithmen basiert, in Textform um. Dieser Text wird in geeigneter Größe angezeigt, sodass die schwerhörige Person das Gesprochene ablesen kann, wenn es akustisch nicht möglich ist, effektiv miteinander zu kommunizieren.

Um die Benutzung zu erleichtern, ist die App so einfach wie möglich gestaltet. Dies wird durch ein einfaches Layout, einem „One-Click“-Layout (einem Button für die Funktion „Sprechen“) umgesetzt. Die Größe, in welcher der Text angezeigt wird, ist verstellbar und somit auch für schlecht sehende Personen leichter ablesbar.
Das Projektteam arbeitet darüber hinaus daran, dass die Spracherkennung auch offline funktioniert. Der Vorteil davon wäre, dass sie somit auch für Regionen ohne Internet oder für Personen ohne Internetzugang verwendbar wäre!

Ziel dieses Projekts ist es jedenfalls, schwerhörigen Personen zu helfen, die Kommunikation zwischen ihnen und anderen deutlich zu verbessern. Soziale Ausgrenzung soll dadurch verhindert und das Zusammenleben – möglichst ohne Benachteilungen – gefördert werden.

Projekt-Team: v.l.n.r.: Julia Übl, Katharina Munk, Hannah Mayer und Alexander Piglmann (5AHIF, 5BHIF).
Beim Test der Software: v.l.n.r.: Julia Übl und Alexander Piglmann (5BHIF, 5AHIF)
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