Seelsorge
St. Pöltner Betriebsseelsorger feierten 50-Jahr-Jubiläum

Martina Bzoch und Christine Plank (beide Betriebsseelsorgerinn), Moderator und Generalsekretär der Katholischen Aktion St. Pölten, Axel Isenbart, Sepp Gruber und Kathrin Riedel (beide Betriebsseelsorger) schauen auf die 50-jährige Geschichte der Betriebsseelsorge zurück.
  • Martina Bzoch und Christine Plank (beide Betriebsseelsorgerinn), Moderator und Generalsekretär der Katholischen Aktion St. Pölten, Axel Isenbart, Sepp Gruber und Kathrin Riedel (beide Betriebsseelsorger) schauen auf die 50-jährige Geschichte der Betriebsseelsorge zurück.
  • Foto: Zarl
  • hochgeladen von Nikolaus Frings

Sie wollen "kein bisschen leise sein" und Ungerechtigkeiten in der Arbeitswelt aufzeigen Mit einem umfangreichen Festakt feierten die St. Pöltner Betriebseelsorger/innen im Bildungshaus St. Hippolyt ihr 50-Jahr-Jubiläum. Dabei berichteten Betriebsseelsorge über ihre Arbeit.

ST. PÖLTEN (pa). Bei der Veranstaltung wurde betont, dass die „Betriebsseelsorge kein bisschen sein will“ und Ungerechtigkeiten in der Arbeitswelt und in der Gesellschaft beim Namen nennen werde. Man sehe es als Auftrag von Papst Franziskus, „an die Ränder zu gehen“. Das verstehe die Betriebsseelsorge so, dorthin zu gehen, wo die Menschen arbeiten. Sei man bei ihnen, werde man ernst genommen. Kirchliche Angestellte in der Arbeitswelt würden für jene da sein, die „ausgesondert“ würden und die nicht mehr können. Man kümmere sich um Gruppen, die am Rande stünden, seit Jahren etwa für Migranten. In diesem Zusammenhang fiel immer wieder Name des legendären belgischen „Arbeiter-Kardinals“ Joseph Leon Cardijn, der daran erinnerte, dass Arbeiter/innen nicht Sklaven, sondern Töchter und Söhne Gottes seien. Die Betriebsseelsorgererklärten, sie wollten in die Arbeitswelt mit offenen Ohren und Herzen hineingehen – und sich dafür Zeit nehmen.

Bischof Schwarz zu Gast

Moderator Axel Isenbart konnte viele Ehrengäste begrüßen: Diözesanbischof Alois Schwarz, Soziallandesrätin Ulli Königsberger-Ludwig, Armin Haiderer, Präsident der Katholischen Aktion St. Pölten, Hans Wimmer, Direktor der Pastoralen Dienste, und natürlich die Betriebsseelsorger/innen.

Der St. Pöltner Bischof Schwarz würdigte deren Wirken, sie würden sich seit 50 Jahren für menschenwürdige Arbeit einsetzen. Er kenne die Arbeit der Mitarbeiter/innen, die im Bereich Kirche und Arbeitswelt sehr gut. Wichtig sei, denen eine Stimme zu geben, die keine haben. Er schätze ua. deren Einsatz für den arbeitsfreien Sonntag. In diesem Punkt müsse man auch weiter achtsam sein. Bischof Schwarz bat, dass sie in dieser Spur bleiben.

Die niederösterreichische Soziallandesrätin Ulli Königsberger-Ludwig appellierte, gemeinsam aufzustehen und die Stimme zu erheben, wenn es um Demokratie und Solidarität gehe. „Wenn wir nicht laut für Menschenwürde und Gerechtigkeit eintreten, werden wir nicht gehört“, dankte sie Betriebsseelsorgern, Betriebsräten und Gewerkschaftern für die Kooperation.

Autor:

Nikolaus Frings aus St. Pölten

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