Verkehr
Stadt arbeitet an "Landes-LUP" für Einpendler

Nächster Halt: St. Pöltner Umland. Die Stadt erwägt die Einführung eines "Landes-LUP".
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  • hochgeladen von Nikolaus Frings

Erfolgsgeschichte des St. Pöltner Stadtbusses soll fortgeschrieben, das nächste Kapitel ein "Landes-LUP" werden.

ST. PÖLTEN (nf). Zum Abschluss der "Steig ein!"-Serie steht der öffentliche Verkehr in Niederösterreichs Landeshauptstadt im Fokus. Klar ist, dass auch mittelfristig hier kein Weg am LUP-Stadtbus vorbeiführen wird.

Kein "Bim-Comeback"

Etwa kann ein Comeback der St. Pöltner Straßenbahn nach Angaben von Alexander Schmidbauer vom städtischen Stadtplanungsamt, ausgeschlossen werden. Er meint: "Die Amortisationsschwelle für eine Straßenbahn liegt in etwa bei 125.000 bis 150.000 Einwohnern, tendenziell sogar noch etwas mehr. Mit unseren derzeitigen Einwohnerzahlen von ca. 60.000 Einwohnern liegen wir also noch sehr, sehr weit von einem solchen Projekt entfernt".

Alternative für Einpendler

Umso mehr richtet sich der Fokus auf eine sukzessive Erweiterung des Stadtbusses. Dabei rückt eine alte SPÖ-Idee nun ganz aktuell in den Fokus, der "Landes-LUP". Stadtsprecher Martin Koutny erklärt hierzu: "Ziel der Stadt ist es, die Verbindungen ins Umland noch besser auszubauen. Das heißt eine Verdichtung des Taktes auf den Bahnlinien und auch ein „Landes-LUP“, der über die Stadtgrenzen hinaus in das Umland fährt". Entgegenkommen will man damit insbesondere den umliegenden Einpendlern. Diese sollen durch eine solche Anbindung eine attraktive Alternative zum eigenen Auto vorfinden. Laut Koutny sehe man hier aber auch bei der bereits teilweise erfolgten Verdichtung des Taktes auf den Bahnlinien ins Umland noch "Optimierungspotenzial". Potenzial, das die Stadt jedoch nicht alleine ausschöpfen kann. Alles über die Stadtgrenze hinausreichende muss im Rahmen des Generalverkehrkonzeptes mit dem Land NÖ beschlossen werden. Hierzu bestätigt Koutny laufende, konstruktive Gespräche und meint: "Hier ist auch schon viel passiert".
In puncto Finanzierung spielen die Fahrgastzahlen bei den Verhandlungen mit den Finanzierungspartnern (je ein Drittel für Stadt, Bund und Land) eine wesentliche Rolle. Koutny erklärt: "Die nächsten möglichen Ausbauschritte hängen stark davon ab, wie das aktuelle Angebot genutzt wird." Aktuell transportiert der Stadtbus etwa fünf Millionen Fahrgäste pro Jahr.

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