St. Pöltner Gastronomie
Kellner-Jubiläum: 30 Jahre beim selben Betrieb

Familie Winkler mit dem Jubilar Adrian Galovic
  • Familie Winkler mit dem Jubilar Adrian Galovic
  • Foto: Katharina Schrefl
  • hochgeladen von Katharina Schrefl

Der Kellner Adrian Galovic bedient seit 30 Jahren mit voller Leidenschaft die Gäste im Gasthof Winkler.

ST. PÖLTEN. "Für mich war das alles neu. Ich bin ja aus der Slowakei und vor 30 Jahren als Lehrling nach Österreich gekommen und bin dann einfach immer in dem Betrieb geblieben", erzählt Adrian Galovic über seinen beruflichen Werdegang. Um sein Jubiläum gebührend zu begehen, fand vergangene Woche eine kleine Feier im Gasthof Winkler statt. Anwesend waren neben der Familie Winkler und ihren Mitarbeitern auch Doris Schreiber von der Wirtschaftskammer und Burkhard Eberl von der Arbeiterkammer.

30 Jahre Zusammenhalt

Galovic kam 1991 als Gastarbeiter nach Österreich. Während seiner drei Lehrjahre musste er nicht nur das Handwerk, sondern auch die deutsche Sprache lernen. Dass er in den drei Jahrzehnten - in guten, wie in herausfordernden Zeiten - so viel Einsatz zeigte, schätzt Senior-Chefin Ilse Winkler besonders. "Er hat immer alles mitgetragen, er war immer da. Er hat einmal auf seinen Urlaub verzichtet, weil ich im Krankenhaus war, das rechne ich ihm hoch an." Auch Galovic schätzt seine Chefs sehr und ist überzeugt davon, dass das gute Verhältnis die lange Zusammenarbeit erst möglich gemacht hat.

Seltenheit

"Gerade im Gastgewerbe ist so ein Jubiläum sehr, sehr selten. Ich bin jetzt fast 30 Jahre in der Arbeiterkammer tätig und in dieser Zeit ist es nur dreimal vorgekommen", betont Burkhard Eberl. Für ihn ist die Wertschätzung gegenüber der Mitarbeiter besonders wichtig. "Bei diesem Betrieb merkt man, es ist nicht nur gespielt, es ist wirklich familiär. Der wichtigste Schatz eines Unternehmens sind gute Arbeitskräfte, und es geht nicht nur ums Geld, sondern auch, wie man miteinander umgeht."
Um 30 Jahre gücklich in einem Betrieb zu arbeiten, muss ein Mitarbeiter auch genau der Richtige für den Beruf sein. Für Ilse Winkler bedeutet das weniger eine besondere Begabung, sondern die Einstellung, mit der man die Arbeit angeht: "Das Wichtigste ist, die Liebe zum Beruf mitzubringen. Das Handwerk kann man lernen, aber die Liebe dazu hat man oder nicht."

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