04.07.2016, 11:04 Uhr

Bezirk St.Pölten beim Bauerntag in Wieselburg

(Foto: privat)
WIESELBURG / ST. PÖLTEN (red). Ein Fixtermin war auch heuer wieder der Bauerntag am 2. Juli in Wieselburg für die Funktionärinnen und Funktionäre des NÖ Bauernbundes aus dem Bezirk St.Pölten. Insgesamt waren rund 1.800 Gäste der Einladung gefolgt und zeigten bei der Großveranstaltung im Rahmen der Wieselburger Messe einmal mehr Geschlossenheit und Einsatzbereitschaft für die Anliegen der heimischen Bäuerinnen und Bauern.

Der heurige Bauerntag stand auch im Zeichen eines Jubiläums, denn vor genau 110 Jahren wurde der NÖ Bauernbund als starke Interessensvertretung der Landwirtschaft und des ländlichen Raumes gegründet. Landeshauptmann Erwin Pröll strich die Bedeutung der heimischen Landwirtschaft als Rückgrat der Gesellschaft auch in der heutigen Zeit hervor. Er betonte auch die Wichtigkeit von Unterstützungsmaßnahmen für die Bäuerinnen und Bauern, die derzeit mit großen Herausforderungen wie Ernteausfällen und Preisdumping bei Lebensmitteln durch ausländische Produkte zu kämpfen haben.

Die Solidarität mit der Landwirtschaft spricht auch LR Stephan Pernkopf an und fordert von der Bundesregierung, insbesonders von der SPÖ, klare Bekenntnisse. „Die heimischen Bäuerinnen und Bauern schaffen und erhalten die Lebensgrundlagen für alle. Aber sie brauchen faire Bedingungen, sonst sind sie in ihrer Existenz gefährdet. Das vom NÖ Bauernbund initiierte Maßnahmenpaket für die Landwirtschaft, das in den letzten Wochen erarbeitet wurde, muss so rasch wie möglich und ohne parteipolitisches Geplänkel umgesetzt werden – darauf werden wir schauen“, so LAbg Doris Schmidl kämpferisch .Dieses Maßnahmenpaket umfasst etwa die steuerliche Entlastung von Betriebsmittelkosten, wie mit dem „Grünen Diesel“ und den Erlass der bäuerlichen Sozialversicherungsbeiträge für ein Quartal für alle Landwirte.
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