03.01.2018, 14:08 Uhr

AMS St. Pölten: 7.932 Arbeitslose zum Jahreswechsel

Im Monat Dezember haben 1.157 Personen die Arbeitslosigkeit beendet (Foto: pixabay.com)
BEZIRK ST. PÖLTEN (red). Im Bezirk St. Pölten stehen Ende Dezember 7.932 Arbeitslose beim AMS in Vormerkung. Dies entspricht einem Minus von 462 Personen oder -5,7 Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres. "Weiterhin gute Wirtschaftskonjunktur und daher auch sinkende Arbeitslosigkeit", zeigt sich sehr der St. Pöltner AMS-Chef Thomas Pop erfreut.

1.476 Personen saisonal arbeitslos

"Wir können den arbeitssuchten Personen auch mehr sofort besetzbare offene Stellen anbieten (um 24,2 Prozent auf 1.057 gegenüber dem Vorjahr, +206)", berichtet Thomas Pop. Im Monat Dezember haben 1.157 Personen die Arbeitslosigkeit beendet und 2.287 Personen waren von Arbeitslosigkeit betroffen. Bis zum Jahresende haben sich 1.476 Personen saisonal arbeitslos gemeldet. Diese Personengruppe ist überwiegend der Branchen Bau und Baunebengewerbe zuzurechnen und verfügt über eine Wiedereinstellungszusage ihres Dienstgebers.

Zahl der arbeitslosen Jugendlichen sinkt weiter

In Summe ergeben sich Ende Dezember 9.142 Jobsuchende, die entweder arbeitslos vorgemerkt oder in Schulungsmaßnahmen des AMS St. Pölten sind. Die Arbeitslosenquote, aktuelle Zahlen vom November, sank in St. Pölten um -0,8 Prozentpunkte auf 8,0 Prozent - in Niederösterreich beträgt die Arbeitslosenquote 7,9 Prozent. Die Zahl der arbeitslos vorgemerkten Jugendlichen (bis 25 Jahre) ist im Vorjahresvergleich inklusive der neuen Gemeinden weiterhin um 16,7 Prozent gesunken (abs. -166) auf 830 Jugendliche.

Arbeitslosigkeit bei Generation 50 Plus steigt

Bei den Älteren (50plus) hingegen ist die Arbeitslosigkeit geringfügig um 1,4 Prozent gestiegen (abs. +36 insgesamt 2.602 50+). Für gesundheitlich beeinträchtigte Personen (+9,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr, 2.409 Personen) und für Personen mit keiner oder geringer Qualifizierung (3.474 Personen, nur mit Pflichtschulabschluss) bleibt die Arbeitsmarktlage aber nach wie vor schwierig. Jobs, die im Bereich der Digitalisierung schon entstanden sind bzw. noch entstehen werden, „bieten“ diesen beiden Personengruppen keine Beschäftigung mehr. "Diesen Personen wollen wir ein arbeitsmarktadäquates Qualifizierungsprogramm anbieten", so Thomas Pop.

Sehr gute Beschaäftigungssituation

Unser Bezirk verzeichnet nach wie vor einen Beschäftigungshöchststand - der lag im November bei 75.403 Beschäftigten, das ist ein Zuwachs inklusive der neuen Gemeinden von 21,3 Prozent.
36.042 beschäftige Frauen stehen 39.361 beschäftigten Männern gegenüber. Über einen beträchtlichen Beschäftigtenzuwachs gibt es bei den über 50-Jährigen zu berichten, ein Plus von 29,7 Prozent auf 21.972 Personen.

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