Rotes Kreuz
Sanitäter brachten Anton im Rettungswagen zur Welt

Rotkreuz-Sanitäterin Ingrid Pušar mit dem neuen Erdenbürger
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"Der eilige Anton": Ein Rettungswagen vom Roten Kreuz wurde für eine Mutter aus Straßburg und ihr Neugeborenes auf dem Weg ins Krankenhaus zur mobilen Geburtenstation.

ST. VEIT (pp). „Dieser Einsatz wird mir wohl mein Leben lang in Erinnerung bleiben“, sagt Rettungssanitäterin Ingrid Pušar, die, mit tatkräftiger Unterstützung ihrer Kollegen Bernd Valent und Anna Riegler, am 25. April dieses Jahres erstmals zu Geburtshelferin wurde. Sehr erfolgreich übrigens - der gesunde Knabe kam kurz nach Mitternacht auf die Welt. Mutter und Kind waren wohlauf.
Kürzlich haben wir Ingrid Pušar begleitet, die sich auf den Weg nach Winklern gemacht hat, um die Familie Burgstaller und den kleinen Anton zuhause, hoch ober Straßburg, zu besuchen.
Begonnen hat alles mit einem entspannten Nachtdienst in der Rotkreuz-Ortsstelle Friesach, als die Meldung hereinkam: „Blasensprung, 40. Schwangerschaftswoche“. Jetzt hieß es schnell sein und mit Anna Riegler am Steuer machte sich das Trio mit dem Einsatzwagen umgehend auf den Weg ins Gurktal. Der Dringlichkeit geschuldet natürlich mit Blaulicht.

Dramatische Fahrt

„Nachdem die werdende Mutter, Marlene Burgstaller, schon alle fünf Minuten Wehen hatte, mussten wir sie so schnell wie möglich von ihrem Haus in Winklern in das St. Veiter Krankenhaus bringen“, erzählt Pušar. In der dortigen Geburtenstation war man schon auf eine Ankunft in der nächsten halben Stunde vorbereitet. Daraus wurde vorerst nichts: Statt der Ankunft gab es eine Niederkunft. Im Rettungswagen, nur in paar hundert Meter vor dem Ziel, auf einem Parkplatz vor der Bundesanstalt für Wirtschaftliche Berufe.

Während der Fahrt verringerte sich der Abstand der Wehen auf zwei bis drei Minuten und nachdem sie davon sprach, bereits den Kopf des Säuglings zu spüren, war allen klar, dass sich das wahrscheinlich nicht mehr ausgehen wird. Was nun folgte war Plan B: Eine Entbindung im Rettungswagen, in der Theorie oft geübt, in der Praxis Neuland für die drei Sanitäter , wenig verwunderlich auch für die dreifache Mutter. Hilfreich war sicher die Tatsache, dass der erfahrene Rotkreuzmitarbeiter Bernd Valent zumindest schon bei ungeplanten Hausgeburten dabei war.


Glückliches Ende

„Für mich war es eine Premiere, ich habe noch nie eine Kind auf die Welt kommen gesehen. Dabei auch noch als Geburtshelferin im Einsatz zu sein, war extrem fordernd, aber letztlich wunderschön“, möchte die engagierte Freiwillige diese Erfahrung nicht missen „Die ersten Schreie des kleinen Anton waren wie Musik für mich und nach einer kurzen Unterstützung mit Sauerstoff konnte ihn die Mutter in den Arm nehmen“, erzählt Ingrid Pušar, die auch heute noch emotional berührt ist, wenn sie von diesem außergewöhnlichen Ereignis spricht. Behutsam chauffierte Anna Riegler danach den neuen Erdenbürger, seine glückliche Mama und die etwas erschöpften „Hebammen“ ins Spital.
Die Eltern des „eiligen Anton“, Pawel und Marlene Burgstaller sind voller Dankbarkeit allen gegenüber, die den guten Ausgang dieser dramatischen Geschichte ermöglicht haben: „Vor allem das beherzte Team im Rettungswagen hat Unglaubliches geleistet und verdient unseren allergrößten Respekt“, drückt das Ehepaar seine Wertschätzung gegenüber den drei kompetenten Helfern aus, die sich mit vollem Engagement in den Dienst der guten Sache stellen. Getreu dem Motto des Roten Kreuzes: „Aus Liebe zum Menschen".

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