Rallye in St. Veit
Kramer-Brüder fordern das Vater-Sohn Duo Leitgeb

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Am Samstag, 18. Mai, findet die Murauer Rallye im Bezirk St. Veit statt. 70 Piloten haben genannt, darunter sieben St. Veiter. Vier weitere St. Veiter geben schon bei den Vorausautos Gas. 

BEZIRK ST. VEIT (stp). Am Samstag, 9.20 Uhr, startet Gerald Rigler in seinem Ford Fiesta R5 mit Startnummer 1 die erste Sonderprüfung der Murauer Rallye 2019 in St. Veit. Der Oberösterreicher ist mit Co-Pilot Bernhard Ettel seit Jahren Stammgast im Bezirk St. Veit, musste sich letztes Jahr nur Hermann Neubauer geschlagen geben und ist auch heuer wieder Favorit auf den Gesamtsieg.

Sein größter Konkurrent wird wohl Simon Wagner (Skoda Fabia R5) mit Co-Pilot Gerald Winter sein. Aber auch der Sieger von 2016, der Ungar Daniel Fischer (Skoda Fabia R5), der Südtiroler Bernd Zanon (Renault Clio S 1600), Michael Kogler (Mitsubishi Evo IX) und natürlich der St. Veiter Heinz Leitgeb, der sich heuer einen Skoda Fabia R5 angemietet hat, zählen zum erweiterten Favoritenkreis. 

Familienduell Leitgeb vs. Kramer

Leitgeb, der im Vorjahr als Elfter bester Kärntner wurde, will diesen Titel auch heuer verteidigen. Am Beifahrersitz wird Tochter Jasmin Platz nehmen. Auch Sohn Karl-Heinz "Fuzzi" Leitgeb ist mit dem Renault Clio R3 von Vater Heinz wieder am Start. Co-Pilotin ist Jennifer Hofstädter. "Ich bin seit letztem Jahr in St. Veit keine Rallye mehr gefahren, deshalb sind die Erwartungen nicht so hoch", sagt "Fuzzi". Durchkommen sei die Devise, allein wegen der fünften Sonderprüfung. "Der Rundkurs auf der Rennbahn wird fahrtechnisch sicher nicht extrem anspruchsvoll, aber mit vielen Zusehern neben der Strecke ein Highlight." 

Nachdem Alfred "Highlander" Kramer heuer nicht mehr bei der Rallye am Start ist, halten seine Söhne Stefan und Alfred junior die Fahnen der St. Veiter Renn-Familie Kramer hoch. "Am Rundkurs hatte ich im Vergleich mit Stefan in den letzten Jahren meist die Nase vorne. Nachdem er die letzte Rallye in Slowenien gefahren ist, bin ich schon wieder heiß aufs Rennfahren", sagt Alfred junior. An seiner Seite wird nicht wie sonst Michael Uschan Platz nehmen. "Über Facebook haben wir nach Co-Piloten gesucht. Ich sehe meine Co-Pilotin erst kurz vor der Rallye zum ersten Mal. Sie hat aber schon viel Erfahrung", so Alfred über Jeanette Kvick. An der Seite von Stefan Kramer wird der Niederösterreicher Johann Drapela Platz nehmen. 

Weitere St. Veiter Piloten

Auch Klaus Demuth mit Co Manuel Brandner wird im Renault Clio Ragnotti nach seinem Unfall in Slowenien voll motiviert an den Start gehen. Kurt Jabornig mit Beifahrerin Christine Scheiber steuert auch heuer seinen Peugeot 205 über die 67 Prüfungskilometer. Nach längerer Pause ist auch der Liebenfelser Robert Surtmann (Mitsubishi Evo VI) mit Co-Pilotin Christina Tschopp wieder am Start. Dis Murauer Rallye in St. Veit zählt auch heuer zur Wertung im Alpe Adria Rallye Cup, weshalb zahlreiche Piloten aus Italien und Slowenien an den Start gehen. 

Schon unter den acht Vorausautos werden vier bekannte St. Veiter Rallyepiloten über die Sonderprüfungen fahren. Philippe Rainer und Hannes Pink nehmen jeweils in einem Lancia Delta Integrale HF Platz. Erich Haberl fährt in einem Porsche 911 und Heimo Papst startet mit seinem Renault Clio RS.

St. Veit - Straßburg - Liebenfels - St. Veit

Die Rallye beginnt um 9.20 Uhr mit der ersten Sonderprüfung von Rastenfeld über den Gunzenberg nach Straßburg. Nach einem Regrouping am Hauptplatz in Straßburg wird die Sonderprüfung ab 11.10 Uhr ein zweites Mal gefahren. Nach der Mittagspause am Servicegelände am ehemaligen Drauland-Areal in St. Veit geht es um 14.25 Uhr mit der Sonderprüfung von Schaumboden nach Gradenegg weiter. Um 16.15 ist nach dem Regrouping am Liebenfelser Hauptplatz Beginn für die vierte Sonderprüfung. Die fünfte Sonderprüfung, der Rundkurs am Rennbahngelände, startet nach Zeitplan um 17.10 Uhr.

Legenden fahren ab 13 Uhr auf der Rennbahn

Ab 13 Uhr gibt es mit der Parade der Rallye-Legenden ein großes Rahmenprogramm auf der Rennbahn. Das Festzelt befindet sich am Parkplatz der Blumenhalle. Dort starten die Piloten auch in den Rundkurs. Der zweite Zuseher-Punkt ist beim Weberitsch-Areal. "Ich hoffe auf schönes Wetter und eine unfallfreie Veranstaltung, die Zusehern und Fahrern eine Freude bereitet", so Organisator Michael Uschan.

Zeitplan, Murauer Rallye St. Veit am 18. Mai 2019

  • 9 Uhr: Start, St. Veit
  • 9.20 Uhr: SP 1 "T&P Elektrotechnik" Rastenfeld - Straßburg 
  • 10 Uhr: Regrouping, Straßburg
  • 11.10 Uhr: SP 2 "T&P Elektrotechnik" Rastenfeld - Straßburg
  • 11.55 Uhr: Regrouping, St. Veit Blumenhalle
  • 12.35 Uhr: Servicezone, St. Veit Drauland-Areal
  • 14.25 Uhr: SP 3 "IWD" Schaumboden - Gradenegg
  • 15 Uhr: Regrouping, Liebenfels
  • 16.15 Uhr: "IWD" Schaumboden - Gradenegg
  • 17.10 Uhr: SP5 "SL Motorsport" Rennbahn St. Veit
  • 17.30 Uhr: Zielankunft, Parc ferme, St. Veit

Mehr Infos: www.rallyesprint-stveit.at

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