Michael Sollbauer: Bleibt der WAC-Kapitän ein "Banklwärmer"?

Nicht mehr erste Wahl - Der Innenverteidiger muss trotz Kapitänsschleife um seinen Stammplatz beim WAC kämpfen
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KLEIN ST. PAUL, WOLFSBERG (stp). Der Bundesliga-Herbst verlief für den Klein St. Pauler Michael Sollbauer nicht nach Wunsch. Von Ex-Coach Didi Kühbauer aufs Abstellgleis gestellt, musste der WAC-Kapitän auch unter Heimo Pfeifenberger mehrmals auf der Bank Platz nehmen. Zudem endet sein Vertrag im kommenden Juni.

"Ich bin optimistisch, dass sich meine Situation wieder ändert. Ich muss mich jetzt in der Vorbereitung empfehlen", bleibt Sollbauer trotzdem positiv. Die Vorbereitung läuft bei den Wolfsbergern schon seit über einer Woche. Aktuell befindet sich die Mannschaft auf Trainingslager in der Türkei. "Die Vorbereitung ist heuer zwar kürzer, dafür aber umso härter", erzählt Sollbauer.

Immer noch Kapitän

Obwohl er im Herbst oft auf der Bank Platz nehmen musste, blieb ihm die Rolle des Teamkapitäns. "Diese Situation hat sich ja nicht geändert. Natürlich ist das nicht üblich - aber egal ob ich spiele oder nicht, will ich alles tun um der Mannschaft zu helfen."

Mit seiner Vertragssituation beschäftigt sich der 25-jährige zwar, Gespräche mit dem Verein gab es bisher aber noch keine. "Es war keine Freude für mich, auf der Bank zu sitzen. Natürlich ist es in Sache Vertragsverlängerung von Vorteil, wenn du regelmäßig spielst. Es hat aber auch schon Leute gegeben, die gespielt haben und dann trotzdem keinen Vertrag mehr bekommen haben", weiß Sollbauer und stellt das Team in den Mittelpunkt: "In erster Linie geht es darum, dass wir sportlich wieder besser dastehen. Alles andere ergibt sich dann von selbst."

"Sind stärker als andere"

Der Klassenerhalt ist das oberste Ziel. Los geht diese Mission bereits am 6. Feber im Hanappi Stadion. "Rapid ist natürlich nicht gerade der einfachste Start ins Frühjahr. Wir haben aber schon in der Vergangenheit gezeigt, dass wir in Wien gut spielen können", so Sollbauer.
Doch nicht die Spiele gegen die Top-Teams der Liga werden am Ende entscheidend sein, weiß der Verteidiger: "Vor allem gegen die direkten Konkurrenten müssen wir punkten. Wir sind stärker als andere Teams."

An Endspurt anknüpfen

Vor der Winterpause zeigte man dies auch mit Siegen gegen Admira und Austria, sowie einem 1:1 gegen Salzburg wieder. "Wir müssen an diesen Endspurt anknüpfen." Auch was den Kader betrifft ist Sollbauer zuversichtlich: "Wir sind stark genug aufgestellt, um im gesicherten Mittelfeld mitzuspielen."
Ob er gegen Rapid wieder zurück in der Startelf sein wird, weiß der Kapitän noch nicht - "Es ist natürlich mein Ziel. Ich werde die Vorbereitung gut nützen."

Autor:

Stefan Plieschnig aus St. Veit

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