Fachtag Windkraft am Salzstiegl

- Hochosterwitz Burgherr Karl Khevenhüller, Jürgen Jesenko (alpswind), Landesrätin Beate Prettner, Friedl Kaltenegger und Walter Prutej (alpswind)
- hochgeladen von Rudi Lechner
Rund 50 Interessierte folgten der Einladung von Energiereferentin Beate Prettner und der Firma alpswind zur Fahrt auf das steirische Salzstiegl. In einem Fachvortrag präsentierte alpswind Geschäftsführer Walter Prutej die neuesten Entwicklungen im Windkraftsektor „made in Kärnten“. „Wir möchten Windkraft so naturverträglich und so effizient wie möglich machen“, so Prutej. „Wir planen Windkraftwerke mit Holztürmen und teilbaren Rotorblättern, damit der meist recht aufwändige Transport kein Problem darstellt“, fährt Prutej fort. Auf rund 1700 m Seehöhe zeigte anschließend der Salzstiegl-Betreiber Friedl Kaltenegger sein Windkraftwerk, das seit drei Jahren in Betrieb ist. „Es war ein steiniger Weg bis zur Inbetriebnahme“, erzählte Kaltenegger. Seine Erfahrung mit der Windkraft konnte der steirische Pionier an die Anwesenden weiter geben und mit so manchem Vorurteil aufräumen. „Ich könnte laufend Windkraftwerksführungen machen, für die Touristen ist mein Windkraftwerk ein Ausflugsziel wie ein Gipfelkreuz“, schildert Kaltenegger die Auswirkungen auf den Tourismus. „Nur ein paar Hardcore-Wanderer finden es nicht schön, aber die hassen sowieso jede Veränderung“, so der Windkraftwerksbetreiber weiter. Begeistert ist er auch von der Effizient seiner Anlage. „Wir erzeugen nicht nur den gesamten Strombedarf unserer Schiregion, wir verkaufen auch noch vier Mal so viel weiter“, erklärt Kaltenegger.
Die Natur hat sich scheinbar auch schon mit der Veränderung abgefunden – bei der Ankunft beim Windrad äste ein junges Reh unter der Anlage…
Du möchtest kommentieren?
Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.