Menschenrettung
FF-Sierning rettet Mann vor Vergiftung

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SIERNING. Am Mittwoch, 16. Jänner am frühen Abend, wurde die Feuerwehr Sierning zu einem Kohlenmonoxid-Austritt in einem Einfamilienhaus im Gemeindegebiet von Sierning alarmiert. Ein Atemschutztrupp rettete einen bewusstlosen Mann, der zuvor von  seinem Dienstgeber gefunden wurde, sowie einen Hund und zwei Meerschweinchen aus dem Erdgeschoß des Hauses. Der Mann wurde von Notarzt versorgt und ins LKH Steyr eingeliefert. Die drei Tiere kamen mit dem Schrecken davon und sind wohlauf.
Ein vermutlich defekter Petroleumofen löste den Kohlenmonoxid-Austritt aus. Die alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehr maßen einen lebensgefährlich hoher CO-Wert von über 90 ppm. Ab einem CO-Wert von 60 ppm ist Kohlenmonoxid gesundheitsschädlich. Die Feuerwehr belüftete mittels Überdrucklüfter das ganze Haus vom Keller bis zum Dach. Die FF Sierning war mit 20 Mann und 3 Fahrzeugen im Einsatz.
Kohlenmonoxid ist ein farb- und geruchloses Gas, welches bei unvollständigen Verbrennungen entsteht. Es tritt oft aus schlecht oder nicht gewarteten Heißwasserthermen aus. Die Eigenschaft des Gases, den Sauerstoff aus dem Blutkreislauf zu verdrängen, führt oft zu lebensgefährlichen Situationen und hat in der Vergangenheit auch Todesopfer gefordert. Die regelmäßige Wartung dieser Heißwasserthermen durch Fachfirmen ist gesetzlich vorgeschrieben und kann auch Leben retten. Auch ein CO-Warner rettet Leben!
Fotos: FF Sierning

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