12.02.2018, 10:45 Uhr

VBC Steyr siegt gegen Supervolley Enns: Jetzt geht's ins Aufstiegsplayoff

Kapitän Mairhofer beim Punkten (Foto: Klaus Mader)

VBC Steyr lässt im OÖ-Derby Supervolley Enns nur wenig Chance: 3:0-Sieg auswärts gegen die Ennser.

STEYR. Vor dem brisanten Derby gegen Supervolley Enns war die Ausgangslage für den VBC klar: Mit einem Sieg und sogar mit einer 3:2 Niederlage würde der VBC vom ersten Platz im Grunddurchgang nicht mehr zu verdrängen sein. Da sich die Ennser mit den beiden Ex-VBC Spielern Sebi Bachmayr (Zuspiel) und Jürgen Obergruber (Annahme-Aussen) qualitativ hochwertig verstärkt haben, stellte man sich auf ein Duell auf Augenhöhe ein.

Tabellenführer stark im Angriff

VBC Coach Banik Paul musste nach wie vor auf die angeschlagenen Spieler Zeiselberger und Hackl verzichten. Direkt bei der Mannschaft in der Halle zu sein, ließen sich die beiden aber nicht nehmen. Neben den jungen Spielern Jonas Mürzel und Max Schober nahm auch der letzte Woche stark aufspielende Leonhard Fachberger wieder auf der Bank Platz. Fritz Mike übernahm wieder das Zepter auf der Zuspielerposition.
Die Annahme rund um Libero Haslauer Max war so stabil, dass vor allem über die Mitte spektakulär gepunktet werden konnte. Die Ennser hatten gegen die starken Angriffe des Tabellenführers fast nichts entgegenzusetzen. Bei der ersten technischen Auszeit war man bereits mit 8:3 in Führung.

Wuchtige „Mairhofer-Asse“

Nach der Auszeit legte Kapitän Mairhofer mit zwei wuchtigen Assen nach und ließ Enns Coach Dominik Kefer keine andere Wahl, als die Mannschaft mit einer Auszeit nochmal vom Feld zu holen. Danach kamen die Hausherren etwas besser ins Spiel, am Satzausgang änderte dies aber nicht mehr viel. Der VBC zog nochmal an und Fabian Wald machte den ersten Satz mit zwei Servicewinnern klar – 25:15 für die Steyrer.

Im zweiten Satz kam Routinier Bachmayr auf der Zuspielerposition der Ennser: Gleich zu Beginn sorgte Mairhofer mit zwei spektakulären Blocks gegen den Hauptangreifer und Kapitän der Ennser Thomas Kürbisch für gute Stimmung im VBC Team.
5:0 war der kurzzeitige Zwischenstand. Danach schlichen sich auch bei den VBC Jungs der ein oder andere Fehler ein und so holte man die Gastgeber zurück ins Spiel. Mit 16:13 konnte man trotzdem einen relativ klaren Vorsprung in die 2te technische Auszeit mitnehmen. Zwischenzeitlich kamen die Gastgeber noch näher heran aber in der Crunchtime drückte der VBC das Gaspedal nochmal durch und so stellte man mit 25:20 auf 2:0.

15 Siege in 18 Spielen

Der VBC startete auch im dritten Satz stark und ließ den Ennsern nur wenig Luft zu Atmen. 8:3 der Stand beim der ersten technischen Auszeit.
Danach nahmen aber die VBC Herren die ganze Angelegenheit etwas zu locker. Man konnte die gegnerische Mannschaft zwar immer mit drei bis vier Punkten auf Distanz halten, dieser kleine Vorsprung schmolz aber zum Ende des Durchgangs dahin.
Beim Stand von 23:20 aus Sicht des VBC holten die Ennser 2 Punkte in Folge und setzten die Tabellenführer nochmals gewaltig unter Druck.
Mit der nötigen Konsequenz und Ruhe holten sich allerdings die Jungs von Coach Banik Paul auch diesen umkämpften Satz mit 25:23 und somit das doch ungefährdete 3:0 (25:15; 25:20; 25:23).
So beendet der VBC Steyr mit 15 Siegen aus 18 Spielen und 45 Punkten am Konto den Grunddurchgang auf Platz 1 vor der Mannschaft von Hypo Tirol (42 Punkte).

Nächster Halt: Aufstiegsplayoff

Wie schon in den letzten Jahren geht es gemeinsam mit den o.e. Hypo Tirol, Sportunion St. Pölten sowie den Hot Volleys aus Wien in das Aufstiegsplayoff. Aus der 2ten Bundesliga Süd stoßen SSV Hib Liebenau, VCU Wiener Neustadt, SK Aich/Dob /2 und VC Hausmannstätten dazu.
Diese acht Mannschaften kämpfen um die ersten zwei Plätze, wobei der Erstplatzierte fix aufsteigt und der Zweitplatzierte in die Relegation geht gegen den Vorletzten aus Liga 1.

„Ein guter Abschluss des Grunddurchgangs und ein souveräner Auftritt in diesem Derby von unserer Mannschaft! Jetzt freuen wir uns auf das Playoff, es ist immer toll auch gegen die für uns eher unbekannten Mannschaften aus der 'Süd' anzutreten. Das werden sicherlich spannende Spiele“, so ein zufriedener Coach Paul Banik. Daumen drücken darf man schon am kommenden Samstag, 17. Februar: Da steht die erste Auswärtspartie gegen Hausmannstätten auf dem Programm.
Mehr dazu auf www.volleyball-steyr.at
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