14.11.2017, 18:46 Uhr

Designerstück der Motorentechnik made in Steyr

Der neue SEC 4-Zylinder von Steyr Motors wird für Kunden individuell designt. (Foto: Steyr Motors)

Steyr Motors präsentiert mit dem SEC 4-Zylinder die weltweit erste Monoblock Common Rail Marine Motorenreihe

STEYR. Der neue und im Design unverwechselbare SEC 4-Zylinder markiert einen richtungsweisenden Schritt in der Motorenfamilie bei SSteyr Motors. Erstmalig im Marine-Bereich wird dabei ein weiterentwickeltes Common-Rail-Einspritzsystem bei einem Monoblock-Motor angewendet. Eine Entwicklung, die Leistung und Effizienz steigert und Kraftstoff-Emissionen zeitgleich senkt. Seine Premiere feierte der Motor heute auf der Schiffsausrüstungsmesse METS-TRADE in Amsterdam.

Der Systemlösungsspezialist Steyr Motors, Vorreiter im Monoblock-Motoren-Segment, sorgt mit der Präsentation der SEC 4-Zylinder Baureihe für einen technologischen Fortschritt im Marine-Bereich. Einerseits kommen dabei die Vorteile wie die Kompaktheit, das Leistungsgewicht aber auch die hohe Lebensdauer und Betriebssicherheit des Monoblock-Motors zum Tragen. Andererseits ist es vor allem die Common-Rail-Einspritztechnologie, die den SEC 4-Zylinder Motor nachhaltig am Markt etablieren wird. Eine höhere Effizienz, ein ruhiger und leiser Betrieb sowie niedrigere Emissionen werden dadurch sichergestellt. Speziell die deutlichen Emissionsverbesserungen – ein wichtiger Teilaspekt in der Entwicklung bei Steyr Motors aufgrund der immer strengeren Regulierungen – werden das Investment in die Common-Rail-Technologie im Marine-Segment forcieren und den bislang vorherrschenden Spagat zwischen Leistung und Emission verkleinern. Dabei spielen künftig auch IoT Lösungen, die das Unternehmen derzeit in Form eines neuen Service-Tools entwickelt, eine entscheidende Rolle. Es werden detaillierte Informationen zum Antrieb in Echtzeit geliefert, womit beispielsweise schwerwiegende Schäden durch Condition Monitoring und die frühzeitige Erkennung von Wartungsbedarfen verhindert, Wartungsservices vereinfacht und verkürzt sowie die gesamte Antriebsentwicklung optimiert werden können.

Zusätzlich besticht die neue Motorenreihe in Servicequalität, mit einfacher Wartung und erweiterter Funktionalität. Das bedeutet für Steyr Motors Kunden, dass sie sich den Motor aufgrund von unterschiedlichen Optionen und Systemangeboten nach ihren individuellen Anforderungen gestalten können. Vier verschiedene Grundmodelle der SEC 4-Zylinder Baureihe – von 59 bis 129 kW – bringen die Steyrer vorerst auf den Markt.

Ein Marinemotor im State-of-the-Art Design

Selten haben Motoren einen solch hohen Wiedererkennungswert wie der Steyr Motors SEC 4-Zylinder. Seine moderne Formensprache erhielt er vom Designbüro Aberjung.
„Ziel war es, unserer Produktfamilie eine selbstbewusste, dynamische und wertige Formensprache und dem einzelnen Motor ein neues Gesicht zu geben, dessen Design die Zeiten überdauert. Sowohl durch die für Steyr Motors bekannte silber-rote Farbgebung als auch durch die Außenform wird dieser Eindruck verstärkt. Ein Auftrag, den Aberjung eindrucksvoll erfüllte“, so Michael Aschaber, Geschäftsführer von Steyr Motors.

Design als Verkaufsmotor

Der SEC 4-Zylinder ist durchdacht in Technik und Design. Beide Schwerpunkte waren essentielle Anforderungen in der Produktentwicklung und wurden nachhaltig in der neuen Motorengeneration umgesetzt. Für das Unternehmen wird es immer entscheidender, Funktion und Ästhetik unter einen Hut zu bringen. Während der Monoblock als robuste und bewährte Basis das nötige Vertrauen gibt, steht das innovative Common Rail System für die zukunftsweisende Technik und das Design – mit den Individualisierungsoptionen für ein kundenspezifisches Produkt – erhöht die Wertigkeit und sorgt für Emotion beim Kunden. So manche Designs in der Geschichte sind zu Klassikern geworden, diesen Anspruch hat man auch mit dem SEC 4-Zylinder.

Für Christoph Aschaber vom Designbüro Aberjung wird das Design von Produkten immer mehr zum Verkaufsgrund: „Auch bei Investitionsgütern – wie den Motoren von Steyr Motors – spielt die Gestaltung eine immer größere Rolle. Dabei soll das Erscheinungsbild nicht nur verschönern, sondern vielmehr die Funktion unterstützen. Gleichzeitig bringen die diversen Abdeckungen eine gewisse Ruhe und einen Fokuspunkt in die Komposition aus technischen Erfordernissen.“
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