Neustift
Füreinander statt Gegeneinander

Mit Leidenschaft für das Ehrenamt: Caritas-Direktor Georg Schärmer, Stubais Freiwilligenkoordinatorin Christine Oberkofler und Caritas Freiwilligen-Beauftragte Sibylle Auer.
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  • Mit Leidenschaft für das Ehrenamt: Caritas-Direktor Georg Schärmer, Stubais Freiwilligenkoordinatorin Christine Oberkofler und Caritas Freiwilligen-Beauftragte Sibylle Auer.
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Von grenzenlosen Chancen in der Freiwilligenarbeit, Zeitschenkern und der Jugend als Brückenbauer berichtete Caritas-Direktor Georg Schärmer im Zuge seines Vortrages in Neustift. 

NEUSTIFT. Drei kleine Worte, die viel verändern: "I brauch di". Für Georg Schärmer ist diese Botschaft von unvorstellbarem Wert. Sie hat sein eigenes Leben verändert und ist der Tür-Öffner in Sachen Ehrenamt schlechthin. Sein Vortrag "Den Funken entzünden - Freiwilliges Engagement belebt!" am Herz-Jesu-Freitag öffnete den Zuhörern in vielerlei Hinsicht die Augen. Mit berührenden Beispielen, treffenden Anekdoten und kreativen Lösungsansätzen für die Zukunft zog der Tiroler Caritas-Direktor das Publikum in gewohnt charmanter Weise in seinen Bann. 

Zukunft: Nachbarschaftshilfe 

Gebraucht-Werden, etwas Sinnvolles tun und die eigenen Talent für die Gemeinschaft einsetzen. Die Tiroler sind österreichweite Spitzenreiter in Sachen Ehrenamt. "Vorbereitung, Begleitung, Wertschätzung und eine zeitliche Begrenzung sind das A und O in der Freiwilligenarbeit!", weiß Schärmer aus Erfahrung. Die Zukunft liegt für ihn im informellen Ehrenamt. Er empfiehlt beispielsweise Vereinen, kleinere Brötchen zu backen und vermehrt auf projektbezogene Kurzeinsätze zu bauen. Die gute alte Nachbarschaftshilfe ist nicht erst seit Corona wieder aktueller denn je. "Es geht darum, dass jeder das tut, was er am besten kann und dort hilft, wo es notwendig ist!" Dabei seien der Kreativität keine Grenzen gesetzt, wie Beispiele wie etwa Klima-Buddys, Dorftaxis, 72-Stunde-ohne-Kompromiss und Food-Sharing zeigen. Als Lehrmeister könne hier ganz klar die Jugend fungieren, die großes Engagement zeigt. "Wir alle als Gesellschaft brauchen uns gegenseitig, wir brauchen Zeitschenker und wir brauchen eine neue Kultur des Füreinander Da-Seins!" Die Veranstalter von Freiwilligenkoordination Stubaital, Initiative offene Herzen, Caritas und Petrus Canisius Jahr freuten sich über den inspirierenden Abend.
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