15.09.2014, 16:02 Uhr

Europäischer Kooperationstag 2014

(Foto: Baumann)
BRENNER. Am Brenner fand am 11. September 2014 der Europäische Kooperationstag 2014 statt. Ziel des Kooperationstages ist es, auf die nunmehrige transnationale Zusammenarbeit zwischen ehemaligen Grenzregionen hinzuweisen. Der Interreg-Rat Wipptal nutzte diese Gelegenheit eine Bilanz über die Jahre 2007 – 2013 zu ziehen und einer breiten Öffentlichkeit die in diesem Zeitraum umgesetzten Projekte zu präsentieren. Im Rahmen des überregionalen Kleinprojektefonds wurden in den letzten 6 Jahren mehr als 20 Projekte umgesetzt. Dabei betrug das Gesamtprojektvolumen rund Euro 500.000.

Andrea Fink vom Amt der Tiroler Landesregierung, EU-Regionalpolitik betonte die Bedeutung von grenzüberschreitenden Projekten für ein Zusammenwachsen der Regionen und sicherte in diesem Zusammenhang auch die weitere Unterstützung durch das Land Tirol zu.

Ab Spätherbst beginnt dann die neue Bewerbungsphase für den Interreg-Rat Wipptal 2020. In verschiedenen Arbeitsgruppen wie beispielsweise Tourismus, Kultur, Wirtschaft, Land- und Forstwirtschaft sowie Jugend soll bis Frühjahr 2015 ein gemeinsamer Entwicklungsplan für die Region Wipptal von Ellbögen bis Franzensfeste erarbeitet werden.

Der Interreg-Rat Wipptal erhält dabei aktive Unterstützung von den 12 Gemeinden des Nördlichen und den 6 Gemeinden des Südlichen Wipptals. Planungsverbandsobmann Alfons Rastner bezeichnete den Interreg-Rat Wipptal und seine Projekte als Erfolgsgeschichte für den Abbau von ehemaligen Grenzen innerhalb Europas. Daher bedarf es besonderer Anstrengungen auch künftig die Möglichkeit zu haben, wieder durch EU-Fördermittel das Wipptal als Ganzes nachhaltig weiterzuentwickeln. Als Positivbeispiel ist hier die bereits seit vielen Jahren bestehende Zusammenarbeit zwischen den Bezirksforstinspektionen in Steinach und Sterzing anzuführen. In diesem Sinne ergeht der Aufruf sich durch Projektideen und konkrete Projekte aktiv in den Bewerbungsprozess einzubringen.
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