Einst & Jetzt

Jede Woche aufs Neue zückt Stadthistoriker Karl Albrecht Kubinzky Schätze der Grazer Stadtgeschichte aus seiner umfangreichen Bildersammlung, welche die Grazer Straßen, Plätze und Häuser in vergangenen Zeiten zeigen. Mit spannenden Anekdoten und Vergleichsfotos des heutigen Graz, zeigt die Serie "Einst & Jetzt", wie sich die steirische Landeshauptstadt im Laufe der Jahrhunderte verändert hat.

Beiträge zum Thema Einst & Jetzt

Tegetthoffbrücke in der Vergangenheit
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Einst & Jetzt Teil 292
So hat sich die Tegetthoffbrücke über Jahrzehnte verändert

Die heutige Tegetthoffbrücke spannt sich (wenn auch nicht immer unter gleichem Namen) bereits seit vielen Jahrzehnten über die Mur. Der Ausblick hat sich dabei jedoch immer wieder verändert. GRAZ. Auf dem heutigen Foto aus der Sammlung von Stadthistoriker Karl Albrecht Kubinzky stehen wir an der Mur auf der Höhe des Hotels Wiesler – allerdings mit einer Zeitmaschine um Jahrzehnte zurückverschoben. Die einer Eisenbahnbrücke ähnliche Tegettoffbrücke auf dem Bild wurde seither zweimal erneuert,...

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Ansichtskarte des Hotel Elefant
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Einst & Jetzt Teil 291
Vom Gasthof für einen Elefanten bis zum moderen Wohnhaus

Ein Gasthaus für einen Elefanten? Das gab es in Graz im Jahre 1629. Das Tier sollte das Gebäude in den folgenden Jahrhunderten zumindest namentlich noch weiter verfolgen. GRAZ. Im Jahr 1629 war in einem Gasthof der Murvorstadt kurz ein Elefant als Jahrmarktattraktion untergebracht. Dieser erhielt darauf den Namen „Zum schwarzen Elephant“, weiß Stadthistoriker Karl Albrecht Kubinzky. Im Laufe der folgenden 300 Jahre wurde immer wieder an- und ausgebaut. So gab es hier zuletzt des „Hotel Elefant“...

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Historisches Foto des Janushofes.
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Einst & Jetzt Teil 290
Der Janushof im Wandel eines ganzen Jahrhunderts

Der Janushof an der Ecke Neutorgasse/Kalchberggasse wurde ursprünglich als Sitz der Janus-Versicherung nach Auflassung des Botanischen Gartens errichtet – nach Bombenschäden im Zweiten Weltkrieg erfolgte ein Wiederaufbau. GRAZ/INNERE STADT. Das Eckhaus Neutorgasse 47 zur Kalchberggasse 7 hatte einst den werbeträchtigen Namen „Janushof“ getragen, erzählt Stadthistoriker Karl Albrecht Kubinzky. Die Versicherung Janus ließ 1903 auf dem Gelände des eben aufgelassenen Botanischen Gartens dieses...

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Das Café Rosenhain als großes Gebäude mit Panoramablick auf Graz
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Einst & Jetzt Teil 289
Grazer Café Rosenhain brannte ab und ist wieder beliebter denn je

Der Spazierweg auf den Rosenberg umgeben von der Kirschallee war schon immer beliebt. Stadthistoriker Karl Albrecht Kubinzky verrät, wie sich das heutige Café Rosenhain im Laufe der Jahre verändert hat und wie es in der Vergangenheit genannt wurde. GRAZ. Das Café Rosenhain ist bei Grazerinnen und Grazern genauso beliebt wie bei Touristinnen und Touristen. Der Spaziergang auf den Rosenberg hinauf und kurz vor dem Ziel noch die wunderschöne Kirschenallee passieren - das ist besonders zur...

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Ein Blick in die Weinstube der Steiermärkischen Sparkasse im Stainzerhof.
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Einst & Jetzt Teil 288
Was aus dem einst so beliebten Stainzerhof in Graz geworden ist

Der Stainzerhof stand einst für lokale steirische Küche und Weingenuss. Heute kennt man vor Ort eher das Sparkassengebäude sowie den Congress mit Casino und Stefaniensaal. GRAZ. Der Stainzerhof, einst an der Ecke Neutorgasse/Landhausgasse gelegen, war die zum Stift Stainz gehörige Niederlassung in der Grazer Altstadt. Aufgrund gegenwärtiger Besitzverhältnisse wurde 1975 aus dem Namen der Sparkassenplatz. Im Parterre des „Stefaniensaal-Gebäudes“ befand sich über Jahrzehnte die sparkasseneigene...

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So blickte man vom Schloßberg aus einst nach Westen sowie Nordwesten. Im Vordergrund findet sich ein Wetterhäuschen, auch der Schloßbergführer Wilhelm Koder ist auf dem Bild zu sehen. | Foto: Sammlung Kubinzky
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Einst & Jetzt Teil 287
So blickte Graz vom Schloßberg aus in Richtung Nordwesten

Eine Ansichtskarte aus der Sammlung von Stadthistoriker Karl Albrecht Kubinzky zeigt den vergangenen Ausblick vom Schloßberg nach Westen bzw. Nordwesten. GRAZ. 1918 ist jene Ansichtskarte, eine Colorlithogaphie, des Kunstverlags S. Frank erschienen, die Stadthistoriker Karl Albrecht Kubinzky aus seiner Sammlung herausgesucht hat. Grundlage des Drucks war eine schwarz-weiß Fotografie, die mehrfach über eingefärbte Drucksteine geschickt wurde. So entstand eine interessante Mischung von...

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Das "Amerikahaus" in der Hamerlinggasse 8 machte während der Besatzungszeit Werbung für die USA. Stadthistoriker Karl Albrecht Kubinzky erinnert sich noch gut an das Angebot zeitgenössischer Literatur.  | Foto: Sammlung Kubinzky
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Einst & Jetzt Teil 286
Wie das Grazer "Amerikahaus" zur Brücke in die Neue Welt wurde

Während der Besatzungszeit nach dem Zweiten Weltkrieg gab es auch in Graz ein "Amerikahaus", das in Zeiten des Kalten Krieges Werbung für die USA betrieb. GRAZ. Die Steiermark, so auch Graz, war von 1945 bis 1955 fast vollständig ein Teil der britischen Besatzungszone. Während sich im „Kalten Krieg“ die Westmächte und die Sowjetunion feindlich gegenüberstanden, wurde am 2. November 1952 wurde im ersten Stock des Eckhauses Hamerlinggasse 8 und Opernring 22 ein „Amerikahaus“ eröffnet, weiß...

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Beinahe hätte der Grazer Schloßberg dieses Gebäude erhalten. Zumindest stellte sich Architekt Matthias Seidl zu Beginn des 20. Jahrhunderts einen historistischen Bau vor. | Foto: Sammlung Kubinzky
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Einst & Jetzt Teil 285
So wäre der Grazer Schloßberg fast neu bebaut worden

Anfang des 20. Jahrhunderts wurden Pläne laut, den Schloßberg im Stil des Historismus neu zu bebauen. Glücklicherweise, so Stadthistoriker Karl Albrecht Kubinzky, wurde nur die Bergbahn realisiert. GRAZ. Nach der Belagerung des Grazer Schloßbergs im Jahr 1809 ging der Festungscharakter des Ortes verloren. In den folgenden Jahrzehnten erfolgte schrittweise der Übergang von der demontierten Festung zum gemeindeeigenen Berg mit Bepflanzung und Resten seiner historischen Bebauung, weiß...

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Das „Bischöfliche Palais“ ist der Amtssitz des Bischofs und das Ordinariat (Verwaltungszentrum) der katholischen Diözese Graz-Seckau. Die Bebauung geht auf das 13. Jahrhundert zurück. | Foto: Sammlung Kubinzky
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Einst & Jetzt Teil 284
Wie ein Bombentreffer romanische Fresken in Graz ans Licht brachte

Das Bischöfliche Palais hielt nach einem Bombenschaden eine Überraschung bereit: Dieser deckte zufällig romanische Fresken auf. GRAZ. An der Adresse Bischofsplatz 4 steht das „Bischöfliche Palais“, der Amtssitz des Bischofs und das Ordinariat (Verwaltungszentrum) der katholischen Diözese Graz-Seckau. Urkundliche Spuren der Bebauung gehen bis in die Mitte des 13. Jahrhunderts zurück, weiß Stadthistoriker Karl Albrecht Kubinzky. Den Vorgängerbauten folgend entstand das gegenwärtige Gebäude Ende...

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Vor dem Textilgeschäft Scheiner (damals am Bismarckplatz 7, heute Am Eisernen Tor 7) haben sich Stadthistoriker in spe, Karl Albrecht Kubinzky, sowie dessen Mutter und Großmutter für eine Fotografie aufgereiht. | Foto: Sammlung Kubinzky
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Einst & Jetzt Teil 283
Ein Textilgeschäft und ein Familienfoto erzählen aus dem Jahr 1947

Familie Kubinzky vor dem Textilgeschäft Scheiner: Auf dem heutigen Foto aus dem Fundus von Stadthistoriker Karl Albrecht Kubinzky ist er selbst nebst Mutter und Großmutter im Jahr 1947 zu sehen. GRAZ. Es ist ein besonders persönliches Bild, das Stadthistoriker Karl Albrecht Kubinzky diese Woche aus seiner Sammlung herausgesucht hat. Wir schreiben das Jahr 1947. Die Szenerie sind die nach Norden ausgerichteten Auslagen des Textilgeschäfts Scheiner. Die heutige Adresse lautet Am Eisernen Tor 7,...

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Der Blick auf den Schloßberg in den frühen 1960er-Jahren. Auf dem Foto wird ersichtlich, dass sich bis heute einiges verändert hat. | Foto: Sammlung Kubinzky
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Einst & Jetzt Teil 282
Das gab es auf diesem Schloßberg-Panorama früher zu sehen

Ein Ratebild aus der Sammlung Kubinzky: Das Panorama dürfte bekannt sein, doch was gibt es so heute beim Blick auf den Schloßberg nicht mehr zu sehen? GRAZ. Stadthistoriker Karl Albrecht Kubinzky hat aus seinem Fundus eine (nachträglich colorierte) Aufnahme aus den 1960er-Jahren herausgesucht, die sich als ein gutes Ratebild eignet. Genauer gesagt geht es um ein Panorama des Schloßbergs. Doch was gibt es darauf zu erkennen, das heute so nicht mehr zu sehen ist? Alte Brücken, Cafés und...

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Für ihre Zeit war die 120 Meter lange, 90 Meter breite und 50 Eingänge umfassende Sängerfesthalle am damaligen Trabrennplatz eine beeindruckende Konstruktion – allerdings war ihr Bestehen nur von kurzer Dauer. | Foto: Sammlung Kubinzky
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Einst & Jetzt Teil 281
Die kurzlebige Sängerfesthalle am heutigen Gelände der Messe Graz

Schnell aufgebaut, aber auch schnell wieder abgebaut wurde im Jahr 1902 eine Sängerfesthalle auf dem heutigen Messegelände – sie war die Bühne für das "Deutsche Sängerfest". GRAZ. Im Juli 1902 fand in Graz das sechste "Deutsche Sängerfest" statt. Das war damals für Graz eine große organisatorische Herausforderung. Das Fest war aber auch – dem Zeitgeist politischer Gesinnung folgend – eine deutschnationale Manifestation. Für die vielen tausend Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurde am damaligen...

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Das Café Jammernegg blickte einst vom heutigen Kaiser-Franz-Josef-Kai auf die Mur hinaus. Das beliebte Kaffeehaus zeichnete sich durch seine sezessionistischen Fassade aus. | Foto: Sammlung Kubinzky
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Einst & Jetzt Teil 280
Warum das beliebte Café Jammernegg in Vergessenheit geriet

In den 1930er-Jahren war das Café Jammernegg ein beliebter Treffpunkt für Grazerinnen und Grazer. Heute würde man die einst markante Fassade vergebens suchen. GRAZ. Vor Jahrzehnten hätten Grazerinnen und Grazer vermutlich gleich gewusst, wo das Café Jammernegg war. Nun ist der Nebel des Vergessens über dieses Lokal mit seiner auffallenden Fassade niedergegangen. Die Adressbücher der 1930er-Jahre unterschieden zwischen Kaffeeschenkern und Kaffeehäusern. Letztere waren die besseren, weiß...

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Die Grazer Sackstraße vor den großen Umwälzungen im 20. Jahrhundert. Für das neue Medium der Fotografie reihten sich die einstigen Bewohnerinnen und Bewohner vor den drei Häusern mit den Nummern 46, 44 und 42 auf. | Foto: Sammlung Kubinzky
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Einst & Jetzt Teil 279
Diese Häuser in der Sackstraße trotzten dem Sturm der Zeit

Die Häuser in der Sackstraße 42, 44, und 46 haben die großen Ereignisse im 20. Jahrhundert nahezu unverändert überstanden. Ein historisches Foto zeigt nicht nur sie, sondern auch ihre einstigen Bewohnerinnen und Bewohner. GRAZ. Stadthistoriker Karl Albrecht Kubinzky hat ein weiteres historisches Foto aus seiner Sammlung heraus gesucht: Um 1910 hat es so am Nordende der Sackstraße ausgeschaut. In der Mitte ist das Haus Nummer 44 zu sehen, links liegt die Nummer 46 und rechts Nummer 42....

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Einstmals lag im "Hotel zur Stadt Triest" – heute "Steirerhof" – der "Spiegelsaal", der in Anspielung auf das Schloss Versailles als prunkvoller Repräsentationsraum genutzt wurde. | Foto: Sammlung Kubinzky
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Einst & Jetzt Teil 278
Vom Hotel mit "Spiegelsaal" zum Steirerhof mit Einkaufszentrum

Der große Speisesaal, genannt "Spiegelsaal" im "Hotel zur Stadt Triest" wurde lange als Repräsentationsraum genutzt. Heute erledigen an dieser Stelle im "Steirerhof" die Menschen ihre Einkäufe. GRAZ. Das „Hotel zur Stadt Triest“ in der damals neuen Jakominivorstadt wurde 1790 erstmals erwähnt. Es begleitete durch 200 Jahre, seit 1905 renoviert und nun unter dem Namen „Steirerhof“ die Stadtgeschichte von Graz, weiß Stadthistoriker Karl Albrecht Kubinzky. Der zentrale Raum im Hotel war der Große...

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Prunkvoll: Das Wetterhaus im Stadtpark zeigt bereits seit 1887 im Grazer Stadtpark Uhrzeit, Luftdruck und Temperatur an.  | Foto: Sammlung Kubinzky
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Einst & Jetzt Teil 277
Ein Informationspunkt der anderen Art findet sich im Grazer Stadtpark

Im Grazer Stadtpark findet sich seit fast 150 Jahren ein Wetterhaus, das Uhrzeit, Luftdruck und Temperatur anzeigt.  GRAZ. Zum Inventar des Stadtparks gehörte 1878 bei seiner Errichtung das Wetterhaus, erzählt Stadthistoriker Karl Albrecht Kubinzky. Pädagogisch wertvoll konnte man dort unter anderem Uhrzeit, Luftdruck und Temperatur ablesen. Solche Wetterhäuser, gestaltet im Zeitgeist der Gründerzeit, gab es damals vielfach. Wissbegierigen Touristen sollte dort Informationen und ein zentraler...

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Bis in die 1980er-Jahre stand an der Adresse Lange Gasse 19 ein typisches ebenerdiges Vorstadthaus. | Foto: Sammlung Kubinzky
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Einst & Jetzt Teil 276
Ein typisches Vorstadtstraßen-Haus in der Lange Gasse

Stadthistoriker Karl Albrecht Kubinzky hat in seiner Sammlung das Foto eines typischen Vorstadtstraßen-Hauses herausgesucht – namentlich geht es um die Adresse Lange Gasse 19. GRAZ/GEIDORF. So lang ist die Lange Gasse heutzutage eigentlich nicht, so Stadthistoriker Karl Albrecht Kubinzky. Im 18. Jahrhundert führte sie allerdings vom Äußeren Sacktor bis zur Andritzer Maut (Steinbruchlinie) und begrenzte den nördlichen Tiergarten. Um 1800 wurde das Straßensystem nördlich der Stadtmitte geändert...

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Das turmartige Gebäude, das einst im Admonterhof stand, war möglicherweise Teil der Stadtbefestigung. | Foto: Sammlung Kubinzky
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Einst & Jetzt Teil 275
Der Admonterhof am Kaiser-Franz-Josef-Kai

Hinter dem Namen Admonterhof verbirgt sich ein Innenhof, der über der Tiefgarage des Kastner & Öhler liegt, und wo einst wohl ein Stadtturm, der Teil der Stadtmauer gewesen ist, gestanden hat. GRAZ. Unter der Adresse Badgasse 5 und Kaiser-Franz-Josef-Kai 10-12 steht der ehemalige Stadthof des Stifts Admont als mächtiger Bau am Rand der klassischen Altstadt. Die lange Häuserfront mit der Lkw-Einfahrt für Kastner & Öhler und das Hauseck zum Schloßbergplatz ist bekannt, das Innere des Gebäudes...

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Der mittlerweile abgebrochene Stainzerhof befand sich in der Landhausgasse. Das Foto entstand in den 1960er-Jahren. Im Hintergrund ragt das ehemalige Gebäude der Post in die Höhe. | Foto: Sammlung Kubinzky
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Einst & Jetzt Teil 274
Als der Stainzerhof noch in der Landhausgasse stand

In den 1960er Jahren stand anstelle des Sparkassengebäudes in der Landhausgasse noch der Stainzerhof. Stadthistoriker Karl Albrecht Kubinzky hat ein Foto des Gebäudes in seiner Sammlung.  GRAZ/INNERE STADT. Auf dem historischen Foto, das Stadthistoriker Karl Albrecht Kubinzky dieses Mal aus seiner Sammlung heraus gesucht hat, stehen wir in der Landhausgasse nahe der Kreuzung mit der Raubergasse und schauen in Richtung Westen zur Mur. Links im Hintergrund steht seit 1961 das ehemalige Gebäude...

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Das späthistoristische Haus am Grieskai 26 erhielt dieses Aussehen erst im Jahr 1919.  | Foto: Sammlung Kubinzky
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Einst & Jetzt Teil 273
Badeanstalt, Tankstelle und Parkplatz am Grieskai 26

Wo heute am Grieskai ein Parkplatz liegt, stand einst ein Haus mit einer langen Geschichte: Hier lag nicht nur eine Badeanstalt, nach Abbruch des Hauses befand sich hier auch eine Tankstelle. GRAZ/GRIES. Vom Haus Grieskai 26, das auf dem historischen Foto aus der Sammlung von Stadthistoriker Karl Albrecht Kubinzky zu sehen ist, gab es sicher einen wunderbaren Blick auf die Altstadt am anderen Murufer und den Schloßberg. Wenn die Grazerinnen und Grazer heute nahe der Radetzybrücke am Grieskai...

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Der Erzherzog-Johann-Brunnen am Grazer Hauptplatz mit "weihnachtlicher Dekoration" in den 40er-Jahren. Solche Bilder sind heutzutage selten geworden. | Foto: Sammlung Kubinzky
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Einst & Jetzt Teil 272
Als am Grazer Hauptplatz Weihnachtsschnee fiel

Um die weihnachtliche Stimmung zu heben, hat Stadthistoriker Karl Albrecht Kubinzky ein Foto aus seiner Sammlung herausgesucht, das den Erzherzog-Johann-Brunnen am Grazer Hauptplatz in weißem Gewand zeigt. GRAZ. Die Ansicht vom winterlichen Hauptplatz aus den 40er-Jahren, die Stadthistoriker Karl Albrecht Kubinzky aus seiner Sammlung herausgesucht hat, kann hoffentlich die Weihnachtsstimmung etwas verstärken, denn die Zeit, in der Schnee gleichzeitig „Lust und Last“ war, scheint vorbei zu sein....

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Das Ölgemälde aus der Sammlung Kubinzky zeigt die Kuranstalt Eggenberg um das Jahr 1900. Es stammt aus der Hand von Josef Mahorcig, der das Gebäude fast fotografisch dokumentierte. | Foto: Sammlung Kubinzky/Josef Mahorcig
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Einst & Jetzt Teil 271
Vom Kurort zum heutigen Wohnhaus in der Eggenberger Bergstraße

Das heute als Wohnhaus genutzte Gebäude in der Bergstraße 1 in Eggenberg war schon ein Sanatorium, ein Kurhaus einer Wiener Versicherung sowie ein Lehrlingsheim der Grazer Post- und Telegraphenverwaltung. GRAZ/EGGENBERG. Stadthistoriker Karl Albrecht Kubinzky besitzt in seiner Sammlung ein Ölbild der Kuranstalt Eggenberg um 1900. Maler dieser Ansicht war Josef Mahorcig, der von 1843 bis 1923 lebte und im Stil jener Zeit das Sanatorium fotografisch genau, fast so wie auf einem Farbfoto,...

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Das Bischöfliche Gymnasium Augustinum in einer frühen Bauphase: Rechts befindet sich die Grabenstraße, unten die Lange Gasse.  | Foto: Sammlung Kubinzky/Graphikverlag H. Lampel
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Einst & Jetzt Teil 270
So hat sich das Augustinum in Graz im Laufe der Zeit verändert

Das Bischöfliche Gymnasium Augustinum gibt es bereits seit Mitte der 19. Jahrhunderts. Stadthistoriker Karl Albrecht Kubinzky besitzt eine Abbildung einer frühen Bauphase, heute präsentiert sich das Gebäude mit späthistoristischem Ausbau. GRAZ. Schon in der Grazer Stadtgeschichte gab es eine enge Verbindung zwischen der katholischen Kirche und der schulischen Ausbildung, berichtet Stadthistoriker Karl Albrecht Kubinzky. Diesem pädagogischen Auftrag entsprechen auch in der Gegenwart in Graz...

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Die Kasematten sind das Zeugnis eines einstigen mächtigen Gebäudes, das am Grazer Schloßberg errichtet wurde. | Foto: Sammlung Kubinzky
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Einst & Jetzt Teil 269
Vom Keller zur Eventbühne am Schloßberg

Die "Kasematten" am Schloßberg waren ursprünglich ein Kellergewölbe. Die ersten Freilicht-Theateraufführungen fanden hier 1927 statt, 1937 wurde der Raum für Veranstaltungen adaptiert. GRAZ/INNERE STADT. Der Schloßberg, der sich als Eigenname mit scharfem ß schreibt, ist ein Dolomitfels, und hatte sicher ursprünglich als Abschluss keine ebene Fläche, sondern einen Gipfel. Hier wurden durch viele Jahrhunderte wir Menschen aktiv, weiß Stadthistoriker Karl Albrecht Kubinzky. Als Festungsberg und...

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