Einst & Jetzt Teil 292
So hat sich die Tegetthoffbrücke über Jahrzehnte verändert
- Um die Jahrhundertwende dominierte den Blick auf die östliche Murseite auf Höhe der Tegetthoffbrücke das Carmelitinnenkloster, das nach dem Ersten Weltkrieg abgebrochen wurde.
- Foto: Sammlung Kubinzky
- hochgeladen von Andreas Strick
Die heutige Tegetthoffbrücke spannt sich (wenn auch nicht immer unter gleichem Namen) bereits seit vielen Jahrzehnten über die Mur. Der Ausblick hat sich dabei jedoch immer wieder verändert.
GRAZ. Auf dem heutigen Foto aus der Sammlung von Stadthistoriker Karl Albrecht Kubinzky stehen wir an der Mur auf der Höhe des Hotels Wiesler – allerdings mit einer Zeitmaschine um Jahrzehnte zurückverschoben. Die einer Eisenbahnbrücke ähnliche Tegettoffbrücke auf dem Bild wurde seither zweimal erneuert, zuletzt für die neue Straßenbahnlinie. Am anderen Ufer – es ist das linke bzw. das östliche – steht hier noch das nach dem Ersten Weltkrieg abgebrochene Carmelitinnenkloster, das zu einem Militärmagazin (Monturdepot) umgebaut war.
- Heute blickt man auf den Andreas-Hofer-Platz. Die Tegetthoffbrücke wurde inzwischen zweimal umgebaut.
- Foto: MeinBezirk/Maros-Goller
- hochgeladen von Andreas Strick
Vom Kloster zum Platz
Gegenwärtig befindet sich hier der Andres-Hofer-Platz. Im großen ehemaligen Klosterkomplex ist um 1900 (Foto) der Dachform nach die zu einem Magazin umfunktionierte ehemalige Klosterkirche zu erkennen. 1920 wurde die Albrechtsbrücke zur Tegetthoffbrücke umbenannt. 1974 war die hier gezeigt Brücke so weit verrostet, dass sie durch einen Neubau ersetzt werden musste. Der Neubau von 2025 machte die Brücke für die neuen Straßenbahnen fit.
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