Tiroler Volksschauspiele: "RUTH" für Mitterer
Eine grandiose Spielzeit endet emotional
- Felix Mitterer und Gregor Bloéb bei der RUTH Verleihung bei der Derniere der "Feuernacht" am 29. August inmitten des diesjährigen Ensembles. Mit den Tiroler Volksschauspielen verbindet Mitterer eine jahrzehntelange gemeinsame Geschichte mit zahlreichen Uraufführungen – darunter in diesem Jahr Feuernacht, die Fortsetzung von Verkaufte Heimat (2019).
- Foto: Tiroler Volksschauspiele / Felix Kozubek
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Über 20.000 Besucherinnen und Besucher, eine Auslastung von 100 Prozent und die RUTH für Felix Mitterer: Die Tiroler Volksschauspiele blicken auf eine außergewöhnliche Spielzeit zurück.
TELFS. Mit der letzten Aufführung von „Feuernacht“ in der Südtiroler Siedlung in Telfs ist die diesjährige Saison der Tiroler Volksschauspiele zu Ende gegangen. Die Produktionen sowie die Marathonlesung „Flucht ohne Ende“ sorgten beim Publikum für zahlreiche emotionale und nachdenkliche Momente.
- Die "Feuernacht" in der Südtiroler Siedlung war ausgebucht. Insgesamt konnten die Tiroler Volksschauspiele mehr als 20.000 Besucherinnen und Besucher begrüßen.
- Foto: Georg Larcher / MeinBezirk
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Über 20.000 Besucher bei Feuernacht und Marathonlesung
Insgesamt konnten die Tiroler Volksschauspiele mehr als 20.000 Besucherinnen und Besucher begrüßen. Die Auslastung lag bei 100 Prozent. Damit geht eine besonders erfolgreiche Spielzeit zu Ende.
„Die Stoffe der diesjährigen Produktionen, der Marathonlesung - Flucht ohne Ende und Feuernacht, lassen einen emotional, verzaubert und gedanklich befeuert zurück. Über 20.000 begeisterte Besucherinnen und Besucher und eine Auslastung von sage und schreibe 100 Prozent müssen wir erst einmal verdauen. Danke, danke, danke!“
Gregor Bloéb über die Spielzeit 2026:
„Es war außergewöhnlich und großartig – die Abende, die Aufführungen, der Applaus. Aber was die Tiroler Volksschauspiele tatsächlich ausmacht, sind die Menschen. Der Fleiß, das Können, die Erfahrung und vor allem dieses unglaubliche Herz, diese Liebe zur Arbeit, zum Detail und zum Theater. Diesen besonderen Geist kann man nicht planen und schon gar nicht kaufen. Ich bedanke mich bei allen, die diesen Sommer mit uns getragen, gespielt, gearbeitet, geholfen und mitgefiebert haben. Danke an die Telferinnen und Telfer und danke an alle Sponsoren sowie Partner. Ihr seid großartig!"
- Applaus auch von Felix Mitterer, hier noch bei der Feuernacht-Premiere am 30. Juli.
- Foto: Georg Larcher / MeinBezirk
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RUTH für Felix Mitterer
Zum Abschluss der Spielzeit wurde traditionell auch die RUTH vergeben. Der von Bildhauer Xaver Valentin gestaltete Theaterpreis erinnert an die Mitbegründerin und langjährige Obfrau der Tiroler Volksschauspiele Ruth Drexel. Ausgezeichnet werden Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise um die Tiroler Volksschauspiele und das Volkstheater verdient gemacht haben.
- Foto: Tiroler Volksschauspiele / Felix Kozubek
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Heuer ging die RUTH an den Tiroler Dramatiker, Drehbuchautor und Schauspieler Felix Mitterer, überreicht durch Gregor Bloéb und Tobias Moretti.
Der 1948 in Achenkirch geborene Autor prägt das deutschsprachige Theater seit beinahe fünf Jahrzehnten. Seine Werke beschäftigen sich vielfach mit den Menschen und ihren Schicksalen und haben ihm weit über Tirol hinaus Bekanntheit verschafft.
- Heuer ging die RUTH an den Tiroler Dramatiker, Drehbuchautor und Schauspieler Felix Mitterer, überreicht durch den künstlerischen Leiter Gregor Bloéb. Der 1948 in Achenkirch geborene Dramatiker, Drehbuchautor und Schauspieler Felix Mitterer prägt das deutschsprachige Theater seit beinahe fünf Jahrzehnten. Und er tut es wie kein Zweiter. Seine Werke, stets nah an den Menschen und ihren Schicksalen erzählt, berühren über Generationen hinweg und machten ihn weit über die Tiroler Berge hinaus bekannt.
- Foto: Tiroler Volksschauspiele / Felix Kozubek
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Gregor Bloéb, künstlerischer Leiter, über die RUTH-Verleihung an Felix Mitterer:
„Wer, wenn nicht er? Es gibt wohl keine Bühne weit und breit, die nicht schon einmal einen Mitterer gespielt hat. Und als Schauspieler gibt es kaum etwas Schöneres als einen Mitterer zu spielen. Bei Felix gibt es keine schlechten, keine undankbaren Rollen. In seinen Stücken geht es immer um Menschen, um Außenseiter, Eigenbrötler, Spinner, Verräter, Aussätzige. Er gibt ihnen eine Stimme, weil er sie liebt. Seine Figuren haben Tiefe, weil er selbst tief empfindet. Lieber Felix, du hast so viel geleistet und so viele Menschen mit deinen Geschichten berührt. Wir verneigen uns.“
- Herbert Pixner spielte bei den Feuernacht-Aufführungen live mit seiner Band.
- Foto: Georg Larcher / MeinBezirk
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