Weiterentwicklung im Zirler Dorfzentrum
Projekt „FRIEDA“ präsentiert

Künftige Westansicht des Vorhabens: Insgesamt soll aus derzeit schon teilweise baufälligen, teilweise sehr in die Jahre gekommenen und unansehnlichen Gebäuden eine strukturelle und optisch ansprechende Erneuerung entstehen - und in diesem Sinne eine Entwicklung hin zu einem qualitätsvollen Dorfzentrum, das für die Bürgerinnen und Bürger als solches auch wahrnehmbar ist. | Foto: MG Zirl
  • Künftige Westansicht des Vorhabens: Insgesamt soll aus derzeit schon teilweise baufälligen, teilweise sehr in die Jahre gekommenen und unansehnlichen Gebäuden eine strukturelle und optisch ansprechende Erneuerung entstehen - und in diesem Sinne eine Entwicklung hin zu einem qualitätsvollen Dorfzentrum, das für die Bürgerinnen und Bürger als solches auch wahrnehmbar ist.
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Die Marktgemeinde Zirl arbeitet seit längerer Zeit gemeinsam mit dem Bauträger und Eigentümer an der Umsetzung des Projekts „FRIEDA“ im Bereich des Ortszentrums.

ZIRL. Im Zuge der Planungsarbeiten wurden mehrere Varianten geprüft und laufend Fachplanerinnen und Fachplaner eingebunden. Die jeweiligen Schritte wurden in den zuständigen Gemeindeorganen – dem Raumordnungsausschuss und dem Gemeinderat – beraten und beschlossen. Die Gemeinde betont, dass alle Verfahren transparent und rechtskonform abgewickelt worden seien.
Die für das Projekt notwendigen Beschlüsse zum Bebauungsplan sowie zum ergänzenden Bebauungsplan wurden im Gemeinderat mit großer Mehrheit gefasst. Nach Prüfung durch die Aufsichtsbehörde sind diese mittlerweile rechtskräftig.

Möglichkeit einer Erweiterung

Neu ist nun die Möglichkeit einer Erweiterung des Projekts, da ein zusätzliches Gebäude im Planungsgebiet verfügbar geworden ist. Die überarbeitete Projektvariante wurde dem Raumordnungsausschuss bereits präsentiert und von diesem zur Beschlussfassung an den Gemeinderat empfohlen.
Ziel der Neugestaltung ist es, die in diesem Bereich teils baufälligen und unansehnlichen Strukturen durch eine städtebaulich und optisch hochwertige Lösung zu ersetzen und so zu einem qualitätsvollen Dorfzentrum beizutragen.

Anliegen aus Petition berücksichtigt

Im Zusammenhang mit dem Projekt gibt es auch eine online verfügbaren Petition auf der Plattform mein.aufstehn.at. Bürgermeister Thomas Öfner erklärte dazu, dass die Gemeinde keine Möglichkeit habe, die Identität oder Betroffenheit der Unterzeichnerinnen und Unterzeichner zu prüfen, weshalb eine faktenbasierte Bewertung nicht möglich sei. Der Initiator der Petition sei der Gemeinde bekannt, so Öfner. Die Weiterentwicklung des Projekts berücksichtige diese Anliegen, betonte der Bürgermeister und meint:

"Wir haben als Hauptanliegen des Initiators die Parkplatzsituation im Dorfzentrum wahrgenommen. Mit der Weiterentwicklung des Projektes wurde auf diese Bedenken unmittelbar reagiert und sie in mehreren Gesprächen mit dem Initiator umfassend berücksichtigt. Wir haben diese Sorgen immer sehr ernst genommen und tun das weiterhin. Ein subjektiv anderes Empfinden ist offensichtlich dennoch vorhanden."

Die aktualisierte Projektfassung wird in der kommenden Sitzung des Gemeinderates behandelt. Erst danach will die Gemeinde weitere öffentliche Informationen bereitstellen. Für individuelle Fragen stehe der Bürgermeister in seinen Sprechstunden oder nach Vereinbarung zur Verfügung.
Sprechstunden des Bürgermeisters: Montag: 16.00–18.00 Uhr sowie Dienstag: 10.00–12.00 Uhr.

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