25.01.2012, 00:00 Uhr

Hotel soll Bad und Frequenz beleben

Günter Porta und Angelika Mader setzen sich im Gemeindrrat zusammen mit Viz Derflinger für einen Hotelbau auf dem Bad-Areal ein.

Vize-Bgm. Porta bringt eine neue Idee in die Diskussion rund um die Zukunft des Telfer Bades ein.

TELFS. Den jetzigen Standort des 40 Jahre alten Telfer Bades beibehalten möchte Vizebürgermeister Günter Porta (Liste Positive Zukunft Telfs, PZT) und bringt zusammen mit seiner Listenkollegin Angelika Mader im nächsten Gemeinderat einen Antrag ein, seine Version vom Badausschuss eingehend überprüfen zu lassen. Favorisiert wird derzeit eher ein Neubau als eine teure Sanierung der desolaten Badeanlage. Porta möchte jetzt die Sanierung schmackhaft machen: Auf einem Teil, etwa 4000 Quadratmeter des 19.000 Quadratmeter großen Gemeindegrundstückes, laut Porta eine leicht vertretbare Größe, könnte ein Hotel entstehen, so ergäben sich Synergien, wie Porta meint: „Wir sind für die Sanierung des Bades am jetzigen Standort. Das Geld vom Grundverkauf könnte in die Sanierung gesteckt werden, an den Betriebskosten könnte sich der Hotelbetreiber beteiligen und den Abgang der Gemeinde minimieren.“

Das Hotel soll ähnlich dem städtebaulichen Prinzip des Ramada in Innsbruck gebaut werden. Der Hotelbetreiber könnte das Bad mitbetreiben, auch ein Hallenbad und eine Tiefgarage könnten im Gebäude untergebracht werden, das Freibad ist weiterhin auf dem Gemeindegrundstück situiert. Es gäbe hier viele Möglichkeiten der Zusammenarbeit, wie Porta andeutet. „Die Zufahrt könnte über das Ärztezentrum oder über die Umfahrungsstraße gemacht werden. Alle Varianten sollten überprüft werden.“ Mit dem Ramada-Projektant Porr hat Porta bereits Gespräche geführt, dieser zeigt sich laut Porta interessiert am Standort Telfs. Ein Hotel der 3- bis 4-Sterne Kategorie in Autobahnnähe fehlt, es bringt zusätzliche Frequenz für den ganzen Ort, meint Porta.

Eine Konkurrenz zu den bestehenden Hotelbetrieben in Telfs will Porta im neuen Bau nicht sehen: „Das Hotel sollte so wie das Ramada die Durchreisenden oder auch die Seminargäste anziehen, das Badareal ist dafür ideal, die Nähe zur Autobahn bringt Frequenz. Die Hotels im Ort sind eher für Urlaubsgäste ausgelegt, das neue Hotel bringt zusätzliche Gäste, die sonst in Innsbruck nächtigen würden.“

Bisher stehen außer der Liste PZT nur die Liste ‚Du und Wir‘ der Idee positiv gegenüber, weitere Befürworter will Porta noch gewinnen.
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