Griesrechenbucht Hallein
Erste Ideen für die Griesrechenbucht
- Die Griesrechenbucht mit Brücke.
- Foto: Josef Wind
- hochgeladen von Josef Wind
Wie schon mehrmals berichtet, ist die Griesrechen- oder Salzachbucht – unter Bürgermeister Franz Kurz einst als hochgepriesene Veranstaltungsbühne bezeichnet – immer mehr dem Verfall preisgegeben.
HALLEIN. Die Bucht, die bei Hochwasser öfters versandete, wurde vor vielen Jahren einfach mit Schotter und Erdmaterial zugeschüttet. Es gab in der Folge noch einige Veranstaltungen, das ist aber schon lange vorbei. Hallein-Original Odo Stierschneider erinnert sich: „Das Ende wurde leichtfertig und ohne Blick in die Zukunft, auf Anordnung des damaligen Halleiner Bürgermeisters, herbeigeführt. Eine Zerstörung der einzigartigen und unvergleichlichen Kulturstätte.
Neue Ansätze und Ideen
Nun soll dieser einzigartigen Bucht mit Brücke wieder neues Leben eingehaucht werden. Studierende der Fachhochschule Salzburg entwickelten mit Kollegen Rotterdam, Düsseldorf und Taipeh erste Zukunftsszenarien. Diese und Online-Befragungen dienen als erste Grundlage für weitere Diskussionen. „Die Befragungen zeigen deutlich, welche Wünsche und Erwartungen es gibt. Bei allen Überlegungen müssen auch die Interessen der Anrainer berücksichtigt werden“, so Bürgermeister Alexander Stangassinger. Erste Ansätze sickerten bereits durch: mehr Grün, eine höhere Aufenthaltsqualität und Erhalt des Arenacharakters der Sitzstufen. Außerdem muss das Hochwasserrisiko berücksichtigt werden. Die sanierungsbedürftige Brücke wurde in den Entwürfen nicht mehr berücksichtigt. Statt dessen könnte ein Erdwall als Hochwasserschutz dienen. Bürgermeister Stangassinger betont, dass die vorgestellten Arbeiten nur erste Szenarien sind, die verschiedene Möglichkeiten aufzeigen. „Wir werden einen Bürgerbeteiligungsprozess vorsehen. Allerdings nicht vor 2028. Vorerst werden wir verschiedene Meinungen und Möglichkeiten ausloten“, so das Stadtoberhaupt.
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