Kleintierzuchtverein Tennengau
Flauschige Haserl und prächtige Hühner bereiten sich auf die Vereinsausstellung vor

Schriftführerin Julia Grünwald, Vereinsobmann Michael Grünwald (Mitte) und Kassier Philipp Rettenbacher.
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  • Schriftführerin Julia Grünwald, Vereinsobmann Michael Grünwald (Mitte) und Kassier Philipp Rettenbacher.
  • Foto: Fotos: Karina Langwieder
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Seit zwei Wochen hat der Kleintierzuchtverein Tennengau einen neuen Obmann: Michael Grünwald. Wir haben ihn und seine Kaninchen in Abtenau besucht.

ABTENAU. Die Geschichte des Vereins reicht bis ins Jahr 1985 zurück – er feiert heuer bereits sein 35-jähriges Jubiläum. Von den anfänglichen 24 Mitgliedern ist der Kleintierzuchtverein mittlerweile auf 54 angewachsen. Kürzlich hat Andreas Siller nach 24 Jahren sein Amt als Vereinsobmann des Kleintierzuchtvereins Tennengau an die nächste Generation übergeben. Daher hat nun Michael Grünwald diese Position inne. Michael Grünwald ist bereits seit seinem siebten Lebensjahr dabei, denn Kaninchen züchten lag auch seinen Eltern sehr am Herzen. Sein Vater, Leopold Grünwald, holte letztes Jahr den Weltmeistertitel mit der Kaninchenrasse "Farbenzwerg-Hotot".

Faszination Kleintierzucht

"Es ist einfach toll zu sehen, wie die kleinen Haserl aufwachsen und sich entwickeln. Wenn man ihnen zusieht, wie sie Spaß haben und Karotten knabbern, bleibt die Zeit kurz stehen. Da kann man vom stressigen Arbeitsalltag abschalten", findet Schriftführerin und Ex-Worldcup-Skifahrerin Julia Grünwald. Dem kann auch Kassier und Hühnerzüchter Philipp Rettenbacher zustimmen: "Es ist einfach liab wenn die Pipperl vom Ei schlüpfen. Und auch bei den Enten ist es interessant zu beobachten, dass da nie eine alleine geht. Die warten immer alle zusammen und unterhalten sich", erzählt er. Je länger die Züchter ein Tier bei sich haben, desto mehr Bindung bauen sie zu diesem auf. "Die Tiere entwickeln ja auch eine eigene Persönlichkeit", so Philipp Rettenbacher. 

Tiere nicht so wählerisch wie Menschen

Zuchtzeit ist im Winter. "Von Jänner bis April kommen bei den Kaninchen die Jugen auf die Welt", erklärt Obmann Michael Grünwald. Frühestens ab sechs Monaten aber meist mit rund einem Jahr, werden Kaninchen für die Zucht verwendet. Einen großen Vorteil haben sowohl Hasen als auch Hühner: Im Gegensatz zum Menschen sind sie meist nicht wählerisch. "Es gibt zwar wählerische Hendl aber großteils nicht", lacht Philipp Rettenbacher. So werden die passenden Tiere vom Züchter ausgewählt und in einen gemeinsamen Bereich gesetzt. Der Rest ergibt sich von alleine – und heraus kommen wunderschöne Junge. 

Vereinsausstellung auf der Pernerinsel

Heuer findet im Oktober (17. und 18.) eine Vereinsausstellung auf der Pernerinsel in Hallein statt, bei der Tiere nach bestimmten Kategorien von unabhängigen Preisrichtern bewertet werden. Bei Kaninchen kommt es zum Beispiel auf Typ und Körperform, Gewicht, Fellhaar und jeweils drei rassespezifische Merkmale an. An diesem Wochenende werden rund 1.000 Besucher erwartet, darunter Züchterkollegen aus anderen Bundesländern, Menschen aus der Region und Familien mit Kindern.

Wenn Tiere die Kriterien nicht erfüllen ...

Tiere, die nicht den hohen Anforderungen der Zucht entsprechen, landen nicht einfach im Kochtopf. Sie werden an Liebhaber, wie etwa Familien mit Kindern, verkauft. Enten finden meist bei Gartenbesitzern ein neues Zuhause und sind dort im Einsatz gegen Schnecken und Schädlinge unterwegs. Neben verschiedenen Hühner- und Taubenrassen, Kaninchen, Enten und Gänsen werden im Verein übrigens auch noch Meerschweinchen gezüchtet.

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Autor:

Karina Langwieder aus Tennengau

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