Gefängnis kommt nach Puch

Gewerbegebiet Puch

Ob die EMCO-Privatklinik nach Puch-Urstein übersiedelt, ist ja, wie berichtet, noch nicht sicher, aber nun kommt Bewegung in das Pucher Gewerbegebiet: Vor wenigen Tagen wurden die Verträge unterschrieben: Puch bekommt ein Gefängnis!

PUCH (tres). Für Puchs Bgm. Helmut Klose ist das eine gute Nachricht: „Das ist super, ich freue mich! Wir haben uns lange um das Gefängnis bemüht und hoffen, es wird schnell errichtet. Immerhin bringt es über 100 Arbeitsplätze in die Region.“ Alle Verträge sind unterschrieben, der Baubeginn könnte 2012 sein, die Übersiedelung bereits 2014 erfolgen. Die Justizanstalt kommt ganz im Norden des Gewerbegebiets hin, neben die AP Tankstelle, unterhalb der Firma Alpen Maykestag - Reischl. Wie die zuständige Justizministerin Claudia Bandion-Ortner mitteilte, ist die Entscheidung nun endgültig zu Gunsten von Puch-Urstein gefallen. Damit sind alle anderen Spekulationen, wo die neue Justizanstalt Salzburg errichtet werden könnte, vom Tisch. Das Gefängnis-Areal in Urstein wird rund 20.000 m² in Anspruch nehmen, die Gesamtkosten belaufen sich auf insgesamt 50 Millionen Euro, 20 Millionen davon werden aber in die Generalsanierung des Justizgebäudes Salzburg am Kajetanerplatz gesteckt. Für die Baumaßnahmen ist ein europaweiter Architektenwettbewerb vorgesehen.

50 Millionen Euro-Investition
LH-Stv. Wilfried Haslauer ist erleichtert, „dass eine Entscheidung getroffen wurde, die nicht nur Investitionen in der Höhe von 50 Millionen Euro für Salzburg bringt, sondern auch den Weg für den Umbau und die Sanierung des Landesgerichts ebnet - eine für Salzburg enorm wichtige Entscheidung.“ Die teilweise desolate Justiztanstalt in der Schanzlgasse platze nämlich aus allen Nähten und blockiere die dringend erforderliche Sanierung und Erweiterung des Landesgerichts, das am aktuellen Standort in der Landeshauptstadt bleiben soll.

Konflikte mit Anrainern werden nicht erwartet
Der Pucher Bürgermeister meint: „Durch die abgelegene Lage in Puch-Urstein können mögliche Anrainerkonflikte und Bedenken praktisch ausgeschlossen werden. Ich erwarte mir durch den Bau einen bedeutenden Investitionsschub.“ Insgesamt sei der Gefängnisstandort Puch-Urstein eine gute Entscheidung für Puch und für den gesamten Tennengau.

Autor:

Bezirksblatt Tennengau aus Tennengau

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