Kuchl
Herdenschutz nach Wildriss auf dem Prüfstand

Prognosen über die Verbreitung der Tiere sind schwierig.
  • Prognosen über die Verbreitung der Tiere sind schwierig.
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  • hochgeladen von Thomas Fuchs

In der Gemeinde Kuchl ist es Anfang März zu einem Wildriss gekommen. Das bestätigte Albin Blaschka, Geschäftsführer des Österreichzentrums Bär-Wolf-Luchs.

KUCHL. Prognosen über die weitere Verbreitung des Wolfs seien schwer, so Blaschka, die Wanderungen der Tiere gestalten sich von Jahr zu Jahr anders. Unbestreitbar sei aber, dass in Zukunft mit einer Zunahme der Wolfspopulation in Salzburg zu rechnen ist. Blaschka betont, dass der Wolf grundsätzlich ein scheues Tier sei, dass eher den Menschen meide. Bei einer Begegnung mit dem Wolf rät Blaschka: "Nicht auf den Wolf zugehen. Sollte sich das Tier nähern, ist es wichtig, Lärm zu erzeugen, um es zu vertreiben."

Was halten Sie von der Rückkehr des Wolfs?

Land gegen Almzäune

Bislang hatten Salzburgs Landwirte rund 300.000 Euro in Herdenschutzmaßnahmen investiert, 80 Prozent der Kosten übernahm das Land Salzburg. Der Naturschutzbund zeigt sich mit den Anstrengungen zufrieden und auch, dass Salzburg seit zweieinhalb Jahren als einziges Bundesland in Österreich den Herdenschutz finanziell fördere. Eine Schutzumzäunung für Schafe und Ziegen gebe es aber bisher nur bei Bauernhöfen und nicht auf den Almen, erklärt Lucas Ende vom Naturschutzbund. Salzburgs Agrarlandesrat Josef Schwaiger (ÖVP) erklärte, dass die Umzäunungen auf den breit gestreuten Almen nicht möglich seien. Auch die Forderung des Naturschutzbundes, Hirten auszubilden, hält Landesrat Schwaiger für unwirtschaftlich.

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