06.11.2016, 00:00 Uhr

Eine „Schatzkiste“ für arbeitslose Menschen und die Umwelt

Arbeitsanleiter HAI Wimmer, FH Student Gerdes, Bürgermeister Anzengruber, HAI-Geschäftsführerin Gadermayr, Projektleiter Berger. Wiederverwenden statt Wegwerfen: Die „Schatzkiste“ aus Holz steht nun am Recyclinghof in Rif für Gebrauchtwaren bereit. (Foto: Stadtgemeinde Hallein)

Stadt Hallein fördert innovatives Projekt der Halleiner Arbeitsinitative

HALLEIN/KUCHL (tres). „Auf dem Wertstoffsammelplatz in Rif wartet nun ein ganz besonderer Container auf die gebrauchten Schätze der Halleiner Bevölkerung. Der Inhalt der hölzernen ‚Schatzkiste‘ kommt langzeitarbeitslosen Menschen und der Umwelt zugute“, berichtetet HAI-Geschäftsführerin Michaela Gadermayr.

In einer innovativen Leichtbauweise gestalteten Studenten des Studienganges Holztechnologie und Holzbau der FH Salzburg in Kuchl unter der Leitung ihres Lehrers Günter Berger "einen wunderschönen Container", wie Gadermayr betont.
Gut erhaltene und funktionstüchtige Gebrauchtwaren, die auf dem Recyclinghof abgegeben werden, stellt der dortige Betreuer nun in diese „Schatzkiste“, wo sie vor Regen geschützt sind. Mitarbeiter der Halleiner Arbeitsinitiative (HAI) holen die Waren ab, überprüfen und reinigen sie anschließend für den Verkauf und die Wiederverwendung.

Tolle Arbeit der Kuchler Studenten

„Für uns sind die Erlöse aus den Gebrauchtwaren wichtig, um langzeitarbeitslosen Menschen durch eine befristete Stelle die Chance auf einen Wiedereinstieg ins Berufsleben bieten zu können“, freut sich die HAI-Geschäftsführerin: "Und die hochwertige Gestaltung des Containers aus dem Naturmaterial Holz drückt aus, welcher Wert sich hinter dem scheinbar Wertlosen verbirgt und wie wichtig Re-Use für unsere Umwelt ist.“
Auch den Austausch mit den Studenten der Fachhochschule erlebte Gadermayr als hervorragend: „Die jungen Leute haben sich mit unserem Betrieb auseinandergesetzt und ganz neue Perspektiven eingebracht.“

Gadermayr hofft, dass die Halleiner Bevölkerung künftig möglichst viele gebrauchte „Schätze“ dort deponiert. Warenspenden können aber auch weiterhin direkt bei der HAI abgegeben werden.
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