Gemeinschaftsgarten: Ruheoase und Kommunikationszentrum


Christine Rottenbachner und Landesrat Karl Wilfing präsentieren das neue Buch „Spannungsfeld Gemeinschaftsgärten – Stolpersteine und Bewährtes“.
  • Christine Rottenbachner und Landesrat Karl Wilfing präsentieren das neue Buch „Spannungsfeld Gemeinschaftsgärten – Stolpersteine und Bewährtes“.
  • Foto: Natur im Garten
  • hochgeladen von Karin Zeiler

TULLN / NÖ (pa). Gemeinschaftsgärten haben vieles zu bieten: Gesundes Gemüse und Obst kann selbst erzeugt und geerntet werden, schöne Zierpflanzen setzen bunte Farbtupfer und vor allem sind die Gärten Stätten der Begegnung von Jung und Alt, von Menschen mit und ohne Behinderung und verschiedener Herkunft. Im neuen Buch „Spannungsfeld Gemeinschaftsgarten – Stolpersteine und Bewährtes“ stellt Christine Rottenbacher niederösterreichische Gemeinschaftsgärten vor und bespricht Hintergründe der Projekte. Es ist eine Handreichung für Initiativen, Gemeinden und alle Gartenbegeisterten, gibt Tipps für die Initiierung, Planung und Pflege von Gemeinschaftsgärten und zeigt, wo es institutionelle Unterstützung gibt – ein praktisches Handbuch für Gemeinschaftsgärtnerinnen und Gemeinschaftsgärtner, das hilft, Stolpersteine zu vermeiden!

Wertvolle Funktion für Gesellschaft

Gemeinschaftlich betriebene Gärten sind so vielfältig wie die Pflanzen, die darin wachsen und gedeihen. Pädagogische, interkulturelle, integrative, ökologische und soziale motivierte Projekte gibt es nicht nur in der Stadt, sondern auch auf dem Land, hinter denen verschiedene Ansätze, Ideen und Philosophien stehen. „Rund 700 Personen engagieren sich in Niederösterreich in 64 Gemeinschaftsgärten, die nach den ,Natur im Garten‘ Kriterien gepflegt werden. Gemeinschaftsgärten erfüllen eine Vielzahl an wertvollen Funktionen für die Gesellschaft. Neben der Förderung der Gemeinschaft, der geteilten Liebe zur Natur sind diese Gärten ein Treffpunkt der Kommunikation und des Wissenstransfers. Das gemeinsame Garteln leistet einen wichtigen Beitrag in den Gemeinden und damit für die ökologische Grünraumpflege“, so Landesrat Karl Wilfing.

Sozialpolitischer Aspekt

Gerade die niederösterreichischen Projekte zeigen, wie jung und vielfältig die Gartenszene hier ist und wie sinnstiftend Gemeinschaftsgärten sind. Mit dem vorliegenden Buch möchten die Autorin und die Aktion „Natur im Garten“ all jene unterstützen, die an Gemeinschaftsgärten, am Gärtnern und an sozialpolitischen Aspekten interessiert sind. „Das Handbuch soll eine Handreichung für Gemeinschaftsgärtnerinnen und Gemeinschaftsgärten sowie Interessierte, für Gemeinden und Initiativen sein, gemeinschaftlich geführte Gärten ins Leben zu rufen und sie mit vielfältigem bunten Leben zu füllen“, so Autorin Rottenbacher. Von der Initiierung, über die Gestaltung und Pflege der Gärten, dem Miteinander und der Arbeitsorganisation bis hin zu gemeinschaftspolitischen Zielen werden alle Themen besprochen, die für Gemeinschaftsgärtnerinnen und –gärtner sowie für Interessierte relevant sind.
Eine nützliche Inspirationsquelle sind vor allem auch die Erfahrungen und Träume der Menschen, die bereits in den verschiedenen niederösterreichischen Gemeinschaftsgärten aktiv mitarbeiten. Im Buch sind konkrete Gemeinschaftsgärten vorgestellt, um eine leichte Vernetzung zu ermöglichen.
Das Buch „Spannungsfeld Gemeinschaftsgärten – Stolpersteine und Bewährtes“ ist im „Natur im Garten“ Shop erhältlich.

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