Jugendliche auf Diebszug

Chefin Claudia Kovar: „Bis die Scheibe ersetzt wird, haben wir das Loch mit Holz verkleidet und die Kühltruhe davor gestellt.“
  • Chefin Claudia Kovar: „Bis die Scheibe ersetzt wird, haben wir das Loch mit Holz verkleidet und die Kühltruhe davor gestellt.“
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JUDENAU-BAUMGARTEN/SIEGHARTSKIRCHEN/BEZIRK TULLN.
Mit einem Ziegelstein haben zwei Täter in der Nacht auf Freitag die Scheibe des Lebensmittelgeschäftes „Dorfladen“ in Judenau eingeschlagen. Bemerkt wurde der Einbruch von der Chefin selbst: „Als ich den Laden aufsperren wollte, habe ich den Ziegelstein liegen sehen“, erzählt Claudia Kovar, die zugibt, dass sie „noch immer ein mulmiges Gefühl“ hat.

Chefin Kovar vermutete Einbrecher noch im Geschäft
Sie verständigte die Polizei, traute sich jedoch nicht ins Geschäft, denn „normalerweise schließe ich die Tür, die in den hinteren Bereich des Geschäftes führt – doch die stand offen“, vermutete Kovar die Täter noch im Geschäft, was jedoch nicht der Fall war. Der Schaden ist hoch: Die Langfinger hatten es auf Vignetten, Süßigkeiten und Rubbellose abgesehen.

Täter innerhalb von sechs Stunden dingfest gemachtMeinung
Innerhalb von sechs Stunden kommt man mit dem Auto bis nach Italien – oder aber auch nach einer nächtlichen Diebs-tour auf das Polizeikommissariat. Zweiteres haben zwei Jugendliche aus dem Tullner Bezirk erlebt. Sie waren der Meinung, nach ihrem Einbruch in den Judenauer Dorfladen ungestraft davonzukommen. Da haben sie die Rechnung ohne den Kriminalisten gemacht. Ihm blieb nichts verborgen – und so währte das Glück der Langfinger nicht lange. Unter dem Motto „Die Polizei, dein Freund und Helfer“ freute sich Dorfladen-Chefin Claudia Kovar besonders, dass der Einbruch so schnell aufgeklärt werden konnte. Wenn Jugendliche im Alter von vierzehn Jahren aus Langeweile einen Einbruch verüben, dann ist Gefahr im Verzug. Erziehungsberechtigte, Lehrer und Freunde müssen sich zusammenschließen und die Kinder unterstützen. Doch vor allem sollten sich die jungen Menschen möglichst rasch ihrer Eigenverantwortung bewusst werden – denn mit vierzehn ist es bis zur vollen Strafmündigkeit nicht mehr weit!

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