Kurioser Saunastreit in Tulln

Damenrunde lief Sturm. Nach heftigen Protesten bleibt der Mittwoch Damentag. Allerdings vorerst nur auf Probe. Bei Beschwerden will die Stadt kein Auge mehr zudrücken. | Foto: Franz Neumayr
  • Damenrunde lief Sturm. Nach heftigen Protesten bleibt der Mittwoch Damentag. Allerdings vorerst nur auf Probe. Bei Beschwerden will die Stadt kein Auge mehr zudrücken.
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Die Dame an der Hallenbadkassa weiß sofort Bescheid. Die Frage nach Diskussionen um den Damentag in der Sauna dürfte sie in den letzten Tagen häufiger beantwortet haben: „Ja, den Mittwoch wollten sie gemischt machen, aber jetzt bleibt er den Damen vorbehalten.“
Anstoß für die Aufregung rund um den Jahreswechsel gab die Auslastungsbilanz des Saunabetriebs. 2010 besuchten mittwochs durchschnittlich 51 Damen die Tullner Sauna – der Tag ist somit der am schlechtesten ausgelastete des Betriebs. An anderen Wochentagen verzeichnete die Stadt zwischen 60 und 75 Besucher, an Wochenend- und Feiertagen bis zu 250.

Ruhezone als Partyraum
Zu betriebswirtschaftlichen Überlegungen kamen zwischenmenschliche. „Es kam immer wieder zu Problemen mit der Mittwoch-Damenrunde“, erklärt Christian Holzschuh von der Stadtverwaltung. „Es lagen Beschwerden vor, dass die alteingesessenen Benutzerinnen Stammplätze gegen neue Gäste verteidigten und das Saunastüberl als privaten Partyraum benutzten.“

„Bewährung“ für Damenrunde
Die Stadt habe diesem Treiben eine Zeitlang zugeschaut. Als sich dieses dann aber auf die Auslastungszahlen schlug, war’s mit der Toleranz vorbei: Der Mittwoch sollte gemischt werden. Die Entscheidung war kaum gefallen, lief die Damenrunde schon Sturm dagegen. So heftig, dass die Stadt ihr jetzt eine Art halbjährige „Bewährungszeit“ einräumte. Holzschuh: „Der Mittwoch bleibt bis zur Sommerpause den Damen vorbehalten. Wenn die Auslastung nach diesem Beobachtungszeitraum dann passt und es auch keine Beschwerden mehr von ‚verjagten‘ neuen Saunagästen gibt, kann das auch so bleiben.“

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