Gegen Gewalt
Opferschutzvernetzung der Kliniken Tulln und Klosterneuburg

Mitglieder der Opferschutzgruppe der Kliniken Tulln und Klosterneuburg unter der Leitung des ärztlichen Direktors von Klosterneuburg Dr. Herbert Huscsava (3.v.l.) und Mag. Viktoria Wentseis (4.v.l.), Klinische Psychologin am Universitätsklinikum Tulln.
  • Mitglieder der Opferschutzgruppe der Kliniken Tulln und Klosterneuburg unter der Leitung des ärztlichen Direktors von Klosterneuburg Dr. Herbert Huscsava (3.v.l.) und Mag. Viktoria Wentseis (4.v.l.), Klinische Psychologin am Universitätsklinikum Tulln.
  • Foto: Universitätsklinikum Tulln
  • hochgeladen von Marlene Trenker

Die Zahl der Frauenmorde nimmt in Österreich zu und sorgt inzwischen bundesweit für Diskussionen. Umso wichtiger ist jetzt die ausgegebene Devise: „Gemeinsam gegen Gewalt“. Denn zahlreiche Fachleute für Opferschutz wissen aus der Betreuung ihrer Klientinnen, dass jede fünfte Frau zumindest einmal in ihrem Leben Gewalt ausgesetzt ist. Häusliche Gewalt zählt somit für einen nicht unbeträchtlichen Teil beinahe zur Tagesordnung. Dabei ist die Dunkelziffer als hoch einzuschätzen und die Gewalt an Männern ein großes Tabuthema.

BEZIRK (pa). Häufig fehlt Betroffenen schlicht und einfach der Mut, sich mit ihrer Geschichte aktiv an die Polizei oder andere helfende Strukturen zu wenden – zu groß ist die Scham, aber auch die Angst, nicht ernst genommen oder allein gelassen zu werden. Das Gesundheitswesen, insbesondere Ambulanzen in Krankenhäusern, sind für über zwei Drittel von Betroffenen häuslicher Gewalt erste Anlaufstellen nach häuslicher Gewalt.

„Unser Personal aus den verschiedenen Berufsgruppen ist fachlich geschult, um genau hinzuschauen, nachzufragen und Betroffenen die Möglichkeit zu geben, sich in einem sicheren Umfeld anzuvertrauen, um unter Umständen Schlimmeres zu verhindern“,

so Viktoria Wentseis, Klinische Psychologin am Universitätsklinikum Tulln.

Nötige Sensibilität

Dazu benötigt es von Seiten der Mitarbeiter aller Berufsgruppen im Krankenhaus die nötige Sensibilität und das entsprechende Hintergrundwissen. Diese Kompetenzen zu vermitteln und erste Anlaufstelle bei Fragen zu sein, gehören zu den Kernaufgaben von Opferschutzgruppen im Krankenhaus, die es in jedem Klinikum gibt.

In Tulln und Klosterneuburg widmen sich bereits engagierte Mitarbeiter, diesen herausfordernden Themen. Um die erworbene Erfahrung und das Wissen zu bündeln wurde nun eine gemeinsame Opferschutzgruppe in Kooperation zwischen dem Universitätsklinikum Tulln und dem Landesklinikum Klosterneuburg gegründet. Deren erste gemeinsame Sitzung fand im UK Tulln statt. Dabei wurden Erfahrungen ausgetauscht sowie weitere Schritte für die Umsetzung des Opferschutzes in der Praxis besprochen.

Mehr Informationen zum Opferschutz im Universitätsklinikum Tulln finden Sie unter:  www.hinschauenstattwegschauen.at.
Frauenhelpline: 0800 222 555
Polizei: 133 oder 112
SMS Polizei: 0800/133 133 (Notruf für Gehörlose oder in Situationen, in denen man nicht sprechen kann)

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