22.09.2014, 10:49 Uhr

1000 Jahre Pfarrkirche Tulln-St. Stephan

Mit Bischof Klaus Küng stellten sich auch Landesrat Karl Wilfing, Bezirkshauptmann Andreas Riemer und Bürgermeister Peter Eisenschenk bei Pfarrer Nikolaus Vidovic als Gratulanten ein. (Foto: Diözese St. Pölten)

Die 1000-Jahr-Feierlichkeiten der Pfarrkirche Tulln - St. Stephan fanden ihren krönenden Abschluss in einem Festgottesdienstes mit Bischof DDr. Klaus Küng.

TULLN (red). „Es ist eine lange und bewegte Geschichte, die die Mauern dieser Kirche und des dazugehörenden Pfarrhauses erlebt haben, mit Höhen und Tiefen, Blütezeiten und schweren Auseinandersetzungen", betrachtete Bischof Klaus Küng die Vergangenheit der Pfarrkirche St. Stephan. So wünscht er sich für die Zukunft der Kirche: „Gläubige sollen zu lebendigen Steinen der Kirche werden. Wenn ein Aufbruch gelingen soll, dann müssen möglichst viele etwas dazutun und Zeugnis geben. Es muss uns ein großes Anliegen sein, dass in den Familien Christus zur Welt kommt. Das 1000jährige Jubiläum könnte zum Anlass werden, den Anliegen der Familie und deren Befähigung zur Mitwirkung bei der Weitergabe des Glaubens in der Planung der pfarrlichen Zukunft Priorität einzuräumen. „Der Weg der Kirche geht über die Familie“, hat Papst Johannes Paul II. häufig wiederholt.

Musik mit tausend Takten

Zu Gast aus Passau, wo die Pfarre St. Stephan lang zum Bistum gehörte, war auch Domkapitular aus Msgr. Hans Bauernfeind. Er freute sich: „Wenn man das neue Gotteslob aufschlägt, dann sieht man die gemeinsame Sprache, die gemeinsamen Gebete durch die gemeinsame Geschichte hindurch. Man sieht, dass wir den gemeinsamen Glauben haben!“
Unter dem Motto „1000 Takte für 1000 Jahre“ erklang von Johann Simon Kreuzpointner die speziell für diese Feierlichkeit komponierte Missa Solemnis.
Das Besondere dieses Werkes, das hier zur Uraufführung gekommen ist, ist nicht, dass es exakt 1000 Takte sind. Interessant ist die Idee des Komponisten, Musikstile der letzten 1000 Jahre zu zitieren: Von Gregorianik und früher Mehrstimmigkeit, Renaissanceklängen und Fragmenten Mozarts bis hin zur Romantik und Moderne.
0
1 Kommentarausblenden
1.257
Anton Gsandtner aus Tulln | 22.09.2014 | 14:13   Melden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.