Jahrmarktgelände: Zukunft von 1.200 Parkplätzen ist offen

LINZ/BEZIRK (fog). Ob die Stadt Linz ab August die umstrittenen Parkgebühren am Urfahranermarktgelände einführt, ist nun wieder offen, weil der zuständige Stadtrat Markus Hein (FPÖ) darauf aufmerksam gemacht wurde, dass es sich um gewidmetes Gründland handle. An sich hatte der Linzer Gemeinderat kürzlich mit den Stimmen von SPÖ, FPÖ und Neos die Vergebührung beschlossen. Die Mühlviertler Pendlerallianz protestierte dagegen (wir berichteten). Hein lässt die Sache jetzt rechtlich prüfen. Der Stadtrat: "Fakt ist aber, dass auch das Land diesen Zustand bereits seit zirka 2002 kennen musste und nicht aktiv wurde. Was 15 Jahre für das Land OÖ kein Problem war, wird nun wieder thematisiert. Es ist auch anzumerken, dass das Gelände auf Grund von Auflagen befestigt werden musste und auch als Stellplatz für das AEC dient. In dieser Frage geht es nun nicht darum, ob die Vergebührung gefährdet ist, sondern darum, ob prinzipiell das Parken am Jahrmarktgelände untersagt werden muss." An sich dürfte das Gelände als Parkplatz nur im Zusammenhang mit Veranstaltungen, genützt werden – eine Parkplatz-Sonderwidmung gibt es nicht.
LAbg. Josef Rathgeb (ÖVP) von der Mühlviertler Pendlerallianz hofft, dass es nicht zur Sperre kommt. Und: "Für mich ist das ein weiterer Beleg für die unkoordinierte Vorgangsweise der Stadt Linz."

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