Ortsreportage Wernberg
Jahrhundert-Baustelle nimmt jetzt Form an
- Die Arbeiten bei der Baustelle in Föderlach schreiten zügig voran.
- Foto: ÖBB/Martin Hofmann
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Lokalaugenschein in Föderlach: Arbeiten an der Eisenbahnunterführung schreiten sichtbar voran.
FÖDERLACH. Mit der neuen Unterführung in Föderlach schaffen die ÖBB gemeinsam mit dem Land Kärnten und der Gemeinde Wernberg eine moderne, sichere und zukunftsfitte Lösung für den Verkehr. Durch die Auflassung von zwei Eisenbahnkreuzungen, den Bau eines neuen Kreisverkehrs sowie die Errichtung eines eigenen Geh- und Radwegs profitieren künftig Autofahrer, Fußgänger, Radfahrer sowie natürlich die Bahnfahrer gleichermaßen von mehr Sicherheit, besserem Verkehrsfluss und einer verlässlichen Verbindung im Alltag.
- Beim Lokalaugenschein: Bürgermeisterin Doris Liposchek, Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber und Judith Engel, Vorständin der ÖBB-Infrastruktur AG (von links)
- Foto: ÖBB
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Auf Hochtouren
Bereits sichtbare Fortschritte gibt es in mehreren Bereichen: Die Rodungsarbeiten sind bereits abgeschlossen und die Hangsicherungsarbeiten nördlich der Bahn sind weit fortgeschritten, ebenso die Aushubarbeiten für die Unterführung. Auch der neue Kreisverkehr nimmt bereits Form an.
Wichtiger Fortschritt
Davon überzeugten sich Bürgermeisterin Doris Liposchek, Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber und Judith Engel, Vorständin der ÖBB-Infrastruktur AG, bei einem Lokalaugenschein. „Für unsere Gemeinde ist die Unterführung Föderlach mit dem Kreisverkehr ein wichtiger Fortschritt. Sie bringt mehr Sicherheit im Alltag, erleichtert Wege innerhalb der Gemeinde und verbessert die Situation für alle, die hier wohnen, arbeiten oder unterwegs sind“, sagt Bürgermeisterin Liposchek.
Die Maßnahmen
Für die Umsetzung der neuen Unterführung wird die Landesstraße L 59 vor der bestehenden Eisenbahnkreuzung direkt nördlich der Bahn Richtung Westen vorbeigeführt und westlich des Bahnhofes über eine Unterführung wieder in die L 59 (Richtung Faaker See) zurückgeleitet. Ein neuer Kreisverkehr im Süden entsteht, der neben der Landesstraße auch die in einem Teilabschnitt neu zu bauende Dueler Straße und die Dorfplatzstraße einbindet.
Bei laufendem Betrieb
Während der Bauzeit bleibt die Erreichbarkeit für Anrainer gesichert. Dank einer sorgfältig geplanten Verkehrsführung gibt es nur geringe Einschränkungen. Der Verkehr wird über bestehende Straßen und provisorische Umleitungen geführt, sodass alle weiterhin gut ans Ziel kommen.
Die Maßnahmen
Für die Umsetzung der neuen Unterführung wird die Landesstraße L 59 vor der bestehenden Eisenbahnkreuzung direkt nördlich der Bahn Richtung Westen vorbeigeführt und westlich des Bahnhofes über eine Unterführung wieder in die L 59 (Richtung Faaker See) zurückgeleitet. Ein neuer Kreisverkehr im Süden entsteht, der neben der Landesstraße auch die in einem Teilabschnitt neu zu bauende Dueler Straße und die Dorfplatzstraße einbindet. So wird der Verkehr besser verbunden und kann in Zukunft flüssiger und verlässlicher abgewickelt werden.
Bei laufendem Betrieb
Während der Bauzeit bleibt die Erreichbarkeit für Anrainerinnen und Anrainer gesichert. Dank einer sorgfältig geplanten Verkehrsführung gibt es nur geringe verkehrliche Einschränkungen. Der Verkehr wird über bestehende Straßen und provisorische Umleitungen geführt, sodass alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer weiterhin gut ans Ziel kommen.
Das Projekt
Die Arbeiten laufen bei vollem Bahnbetrieb seit dem Beginn der Vorarbeiten im Oktober 2025. Die Verkehrsfreigabe ist für Ende Juni 2027 geplant. Insgesamt investieren die ÖBB und das Land Kärnten gemeinsam rund 21,5 Millionen Euro in das Projekt.
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