Afritz am See
Phase eins des Wildbach-Verbaus ist abgeschlossen

Kürzlich konnte die erste Bauphase des Ausbaues des Tronitzerbaches (Murenbrecher) mit einer kleinen Feier abgeschlossen werden. Es freut uns sehr, das damit wieder ein Schritt für die Sicherheit der Bevölkerung im betroffenen Katastrophengebiet geleistet wurde. Es folgt eine Evaluierung mit Geologen und danach die Entscheidung über die weiteren Schritte.
  • Kürzlich konnte die erste Bauphase des Ausbaues des Tronitzerbaches (Murenbrecher) mit einer kleinen Feier abgeschlossen werden. Es freut uns sehr, das damit wieder ein Schritt für die Sicherheit der Bevölkerung im betroffenen Katastrophengebiet geleistet wurde. Es folgt eine Evaluierung mit Geologen und danach die Entscheidung über die weiteren Schritte.
  • Foto: WLV
  • hochgeladen von Alexandra Wrann

Die erste Phase des Ausbaus des Tronitzerbaches ist abgeschlossen. Die Wildbachverbauung kostete bisher 5,5 Millionen Euro. Nun wird evaluiert, das Gesamtprojekt war auf 11,4 Millionen Euro budgetiert.

AFRITZ AM SEE. "Ein Dorf versank im Schlamm" hieß es in der Lokalberichterstattung, damals im Jahr 2016. Gemeint war die Gemeinde Afritz am See, welche schwer getroffen war von Unwettern und Regenfällen. Noch im selben Jahr begann man mit der Wildbachverbauung am Tronitzerbach. 21 Gebäude, 400 Meter Landes- und acht Meter Ortsstraßennetz befinden sich in der unmittelbaren Gefahrenzone. Im weiteren Bereich sind bis zu 200 Gebäude betroffen, so Gemeinde-Chef Maximilian Linder.
Nun konnte man die erste Bauphase abschließen, sehr zur Freude von Bürgermeister Linder: "Damit wurde wieder ein Schritt hin für die Sicherheit der Bevölkerung im betroffenen Katastrophengebiet geleistet." Nun werden von Geologen die weiteren Schritte evaluiert, so Linder.

Keine Schadfälle mehr zu erwarten

Angedacht waren vor Ort zwei Bauphasen, mit dem Gesamtinvestitionsvolumen von 11,4 Millionen Euro. Umgesetzt wurde nun die erste. Diese könnte unter Umständen sogar "genügen", wie Josef Brunner von der Wildbach- und Lawinenverbauung erläutert. Denn, "es ist nicht zu erwarten, dass es nach der Fertigstellung der ersten Bauphase wieder zu einem Schadereignis kommt", so Brunner. Daher werde es eine Evaluierung der getätigten Schutzmaßnahmen "voraussichtlich im nächsten Jahr" geben. 

Das wurde gemacht

Bisher wurde umgesetzt: ein leistungsfähiges Gerinne durch den Ort, eine Geschieberückhaltesperre und ein Rückhalteraum für zirka 37.000 Kubikmeter Murmaterial, ein Murbrecher, der die Geschwindigkeit verringert und das Holz ausfiltern soll, sowie eine Wasserdosiersperre im Bereich des Schwarzsees, die die Hochwasserwelle kleiner machen soll. Dagegen noch geprüft werden wird die Notwendigkeit der Staffelung in der Bachstrecke, diese wäre in der zweiten Bauphase vorgesehen gewesen, erläutert Brunner von der Wildbach- und Lawinenverbauung.

5,5 Millionen bisher

Bisher gekostet hat das Projekt 5,5 Millionen Euro, im Gesamtvolumen waren dafür 11,4 Millionen Euro veranschlagt.
Der Finanzierungsschlüssel sieht 62 Prozent Bundesteile (Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft) vor, das Land Kärnten mit 19 Prozent, die Gemeinde Afritz sollte 10,1 Prozent tragen, die Landesstraßenverwaltung 7,9 Prozent und die Gemeinde Treffen trägt ein Prozent der Kosten.

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