FC Hermagor: Ein Sieg zur rechten Zeit

FC Hermagor setzt weiterhin auf seinen Nachwuchs. Rudolf Dimnig (ganz links) schaffte bereits den Sprung zu Unterligist Nöstsch.
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  • FC Hermagor setzt weiterhin auf seinen Nachwuchs. Rudolf Dimnig (ganz links) schaffte bereits den Sprung zu Unterligist Nöstsch.
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HERMAGOR (tiefli). In den letzten vier Spielrunden waren die Kicker von Trainer Wolfgang Wilscher wahrlich nicht vom Glück beschienen. Von möglichen zwölf Punkten konnte nur ein Zähler (Oberlienz 1:1) eingespielt werden.
„Meine Jungs haben einfach nicht ins Tor getroffen. Sie haben alles versucht, aber nicht das Glück auf ihrer Seite gehabt. Ich habe ihnen nichts vorzuwerfen“, freut sich Wilscher nun über die Rückkehr von Göttin Fortuna beim Heimsieg (4:0) über Sillian. Ganz so sieht es der sportliche Leiter Norbert Hofer nicht. „Auch bin erfreut über den Erfolg, aber ich kann noch immer keine eindeutige Handschrift unseres Trainers im Spielsystem erkennen. Hier ist Wolfgang noch gefordert“.

Die Neuen

Aufgrund einiger Abgänge waren die Wulfäniastädter in der Sommerpause gezwungen ihren Spielerkader zu ergänzen. Da Tonatiuh Nicolas Avila Mirnada, wie sein gesamter Namenzug lautet, heuer nicht mehr als Torhüterjoker zur Verfügung stehen wird, Rudolf Dimnig zum Unterligisten Nötsch abwanderte und Christian Fina berufsbedingt nur vereinzelt verfügbar sein wird, wurde gehandelt. Torhüter Franci Bicek wurde von der SG Drautal geholt. Aber auch im Feld wurde verstärkt. Eldin Mujcic und Clemens Kandolf wurden zu ihrem Stammverein zurückgeholt und Legionär Jure Lovoda verpflichtet.

Die Vereinskasse

Ein Blick in die Kassenbücher seines Vereines läst den sportlichen Leiter Norbert Hofer sehr zuversichtlich in die Zukunft blicken. „Wir haben einen fünfstelligen Eurobetrag an Schulden abgebaut. Wir können beruhigt planen“. Der Fokus bei den Bezirkshauptstädtern wird weiterhin, vermehrt auf Eigenbauspieler und Rückkehr in die Unterliga gerichtet sein.

Der Rückzug

„Es war leider mit meiner LAZ Beschäftigung nicht mehr vereinbar“, so Ex Hermagor-Geschäftsführer Wolfgang Robatsch, der in der Sommerpause den FC Hermagor verlassen hatte.
„Seine Funktion im Nachwuchsprojekt 87 hat Martin Seeland übernommen. Er wird sie zur vollsten Zufriedenheit erfüllen", so Hofer, der zwischen FC Hermagor und P87 strikt trennt.

Zur Sache:
FC Hermagor Kader: Bicek Franci, Fina Christian; Markus Regatschnig, Benjamin Groschacher, Julian Rauscher, Siegfried Pirker, Roman Schmidt, Luka Kovacic, Manuel Linhard, Matteo Zauner, Eldin Mujcic, Clemens Kandolf, Sebastian Kotz, Thomas Loik, Noah Kerschbaumer, Abdul Adajev, Lorenz Mössler, Lukas Santner, Tonatiuh Avila , Jure Loboda.

FC Hermagor setzt weiterhin auf seinen Nachwuchs. Rudolf Dimnig (ganz links) schaffte bereits den Sprung zu Unterligist Nöstsch.
Wolfgang Wilscher ist mit seinem FC hermagor wieder auf der Siegerstraße angekommen.
Autor:

Peter Tiefling aus Villach Land

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