Gailtals Unterliga schlug sich gut

Nötsch Trainer Manuel Prettenthaler in seinem Element und seine Spieler machen sich startklar.
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  • Nötsch Trainer Manuel Prettenthaler in seinem Element und seine Spieler machen sich startklar.
  • Foto: Mario Skina/KK
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Nötsch ist Tabellenführer, Dellach/Gail auf Rang neun. Die WOCHE sprach mit den Trainern.

NÖTSCH, DELLACH. Die beiden Trainer Manuel Prettenthaler (Nötsch) und Philipp Dabringer (Dellach) standen der WOCHE zur aktuellen Lage Rede und Antwort.
WOCHE: Wie zufrieden waren Sie mit ihren Teams im Herbstdurchgang in der Unterliga West?
MANUEL PRETTENTHALER: Als Tabellenführer natürlich glücklich und haushoch erfreut.
PHILIPP DABRINGER: Leider nicht ganz. Es gab ein ständiges Auf und Ab, wobei wir große Chancen ausgelassen haben.

Warum glücklich und warum leider?
PRETTENTHALER: Weil wir eigentlich wie in der letzten Saison nur nichts mit dem Abstieg am Hut haben wollten und wir jetzt dieses Thema wohl abhaken können.
DABRINGER: Weil meine Jungs oft zu unkonzentriert agierten und im Fußball jede Unachtsamkeit gleich postwendend bestraft wird.

Ihr persönlicher Höhepunkt und Tiefschlag - welcher war das?
PRETTENTHALER: Erfreulich war der Sieg (6:1) über den Mitkonkurrenten Sachsenburg. Wieder gutmachen möchte ich die Derbyniederlage (0:3) gegen Dellach/Gail.
DABRINGER: Natürlich der Derbysieg über Nötsch. Am liebsten würde ich die sinnlosen Zählerverluste gegen Greifenburg (2:2) und Sachsenburg (3:4) vergessen machen.

Welcher Spieler ihrer Elf hat Sie am meisten positiv überrascht?
PRETTENTHALER: Unser Neuzugang Bernd Traar.
DABRINGER: Mich ebenfalls ein Neuzugang: Max Wastian.

Warum?
PRETTENTHALER: Weil Bernd das perfekte Bindeglied zwischen Abwehr und Mittelfeld ist und unkompliziert Fußball spielt.
DABRINGER: Max geht in jeder fußballerischen Phase an seine Grenzen und darüber hinaus. Er agiert, als wäre er schon ein Routinier.

Worauf legen sie als Trainer besonders ihr Hauptaugemerk?
PRETTENTHALER: Eine gesunde Trainings- und Matcheinstellung meiner Spieler. Weiters praktiziere ich das einfache Spiel in die Spitze.
DABRINGER: Für mich ist eine rege Trainingsbeteiligung unumgänglich, sowie die Disziplin und die lückenlose Umsetzung meiner Vorgaben auf dem Platz.

Wie wird die Rückrundenvorbereitung gestaltet?
PRETTENTHALER: Ab 15. Jänner auf unserem Kunstrasenplatz.
DABRINGER: Wir starten am 25. Jänner. Je zwei wöchentliche Einheiten in der Kötschacher Sporthalle und am Kunstrasenplatz in Nötsch.

Sind Verstärkungen auf ihrem Vorstands-Wunschzettel?
PRETTENTHALER: Nein, wir bauen weiterhin auf den Eigenbau.
DABRINGER: Ja, aber nur qualitativ junge Kicker aus der Region

Haben sie Gelüste einmal wo anders noch als Trainer tätig zu sein?
PRETTENTHALER: Vielleicht nach meiner zeit in Nötsch, die hoffentlich noch lange andauert, vielleicht bei meinem Stammverein Magdalen, sofern Trainer Erlacher einmal in Pension geht.
DABRINGER: Aktuell nein, denn ich fühle mich in Dellach pudelwohl.

Das Interview führte Peter Tiefling

Zu den Personen:
Name: Manuel Prettenthaler
Verein: Nötsch
Geboren: 3. August 1980
Wohnhaft: Villach
Kinder: Jonas (11), Lucio (9)
Beruf: Einzelhandelskaufmann
Vorbild: Pep Guardiola
Trainerstation: Magdalen Nötsch

Name: Philipp Dabringer
Verein: Dellach/Gail
Geboren: 30. Oktober 1980
Wohnhaft: Steinfeld/Drautal
Gattin: Eva
Kinder: Matteo (14), Maximilian (5), Elias (3)
Beruf: selbstständiger Unternehmer (Fliesenleger)
Vorbild: Jürgen Klopp
Trainerstationen: Dellach/Drau., Dellach/Gail

Nötsch Trainer Manuel Prettenthaler in seinem Element und seine Spieler machen sich startklar.
Stolz auf seine Neuzugang Max Wastian (rechts) ist Dellach Trainer Philipp Dabringer
Autor:

Peter Tiefling aus Villach Land

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