30.11.2017, 13:17 Uhr

"Die Transferbombe bleibt als Joker geheim"

v.l.n.r.: Lukas Grünwald (Co-Trainer), Christopher Leeb, Alois Steiner, Severin Bürger (Kapitän), Raphael Riebler, Martin Kollmann (Obmann und Trainer) (Foto: ELV Zauchen/KK)

Letztes Jahr holten sie in der Unterliga den Titel. Heuer will der ELV Zauchen die Großen ärgern.

ZAUCHEN (Peter Tiefling). Bis zum Start der Kärntner Eishockeymeisterschaft in der Kärntner Liga Mitte werden noch einige Tage ins Land ziehen, doch die Funktionäre und Spieler beim ELV Zauchen sind voll in der Vorbereitung auf die Eissaison.
„Wir sind zweimal wöchentlich zum Eistraining in der Steindorfer Kunsteishalle und die Jungs sind schon gut in Schuss und allesamt hungrig auf die Meisterschaft", lacht Zauchentrainer Martin Kollmann und fügt hinzu: "Wir wollen heuer als Liganeuling die Großen etwas ärgern."
Und mit den Großen meint Kollmann Titelverteidiger Create-Sports Carinthian Team, Vizemeister EC Ultras Spittal und Meisterschaftsmitfavoriten DSG Ledenitzen.

Finanziell vorgesorgt

Den ersten Schritt, um dieses Ziel auch umsetzen zu können, haben die Villacher Vorstädter bereits in der Sommerzeit gesetzt. „Wenn wir unsere Gegner mit sportlichen Erfolgen gegen sie ärgern wollen, dann müssen wir auch dafür sorgen, dass gespielt werden kann. In den vergangenen Saisonen hatten wir öfters Probleme mit der Außentemperatur und unsere Eisfläche war unbespielbar“, so der Zauchen-Trainer.

Sponsorensuche

Daher haben sich die Zauchner Funktionäre auf Sponsorensuche begeben und konnten ein Saisonbudget auch für eine mögliche Kunsteismeisterschaft auf die Beine stellen. „Dafür benötigen wir zwischen 12.000 und 14.000 Euro. Das Budget ist nicht nur erstellt, sondern auch ausfinanziert“, sagt Kollmann.

Problem gelöst

Gesichert hat sich Kollmann, der Mann mit Mehrfunktion – er ist Obmann und Trainer beim Eislaufverein Zauchen – auch die Transferunterschrift von zwei neuen Torhütern.
„Auf dieser wichtigen Position hatten wir ein großes Problem. Klaus Finsterwalder wanderte zum EC Ultras Spittal ab und Markus Miklautsch schlug die Torhütertrainer-Laufbahn ein“, erklärt Kollmann.

Neue Gesichter

Daher werden in der kommenden Saison entweder Alois Steiner (Kellerberg) oder Julian Pirker (Arnoldstein) im ELV-Gehäuse stehen.

Geheimer Joker

Kollmann könnte aber in der laufenden Meisterschaft noch mit einer großen Überraschung, sprich einer "Transferbombe", aufwarten, verrät der Obmann.
Das Geheimnis kann und darf Kollmann aber noch nicht vollends lüften. „Einen Spielernamen darf ich leider nicht nennen. Nur so viel, wir haben seinen Spielerpass. Der Mann kommt aus dem Villacher Raum, hat beim VSV in der Bundesliga gespielt und könnte uns während der Meisterschaft als "Joker" zur Verfügung stehen. Wir haben aber noch keine ultimative Zusage, daher bleibt diese Personalakte teilweise noch geheim“, erzählt der Zauchner Obmann und Trainer.

ZUR SACHE:

Verein: Eislaufverein Zauchen
Gegründet: 1987
Stadion: Zauchen bei Villach

Obmann: Martin Kollmann
Trainerteam: Martin Kollmann, Harald Nageler, Gerald Kopeinig:
LIGA: Kärntner Liga Mitte- Division 2
Meisterschaftsgegner: DSG Ledenitzen/Faakersee, EC Feld am See, EC Tigers Paternion, Create-Sports Carinthian Team, EC Arnoldstein
ELV Zauchen/Saisonstart: DSG Ledenitzen/Faakersee (8. Dezember 2017/ gegen 19:45 Uhr/Zauchen), Feld am See (10. Dezember/17 Uhr/Nockhalle Radenthein)
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