09.11.2016, 10:58 Uhr

Lendorf ist eine Größe

"Ein zweitägiges Trainingslager bei Red Bull wäre ein großer Wunsch von mir'", so Peter Zagler, Trainer Union Lind (Foto: schönegger/Kk)

Die Kärntner Liga Saison neigt sich dem Ende. Die WOCHE sprach mit den Oberkärntner Kärntner Liga Vereinen.

LENDORF, SPITTAL, GMÜND, LIND (Peter Tiefling). Der Herbstdurchgang ist bis auf die Nachtragspartie Lendorf gegen Lienz am kommenden Samstag (14 Uhr) schon wieder Geschichte. Aus Oberkärntner Sicht können die Vereine Lendorf, Spittal, Gmünd und Aufsteiger Lind sehr zufrieden bilanzieren.

Erfolgreicher Einstieg
So hat Lendorf nur die zwei Niederlagen (Völkermarkt/1:3, SAK/2:3) hinnehmen müssen. Christoph Morgenstern hat in seinem ersten Trainerjahr mit einem Sieg im Nachtrag noch die Chance, als Zweiter hinter Leader WAC Amateure Silvester zu feiern.

Gesicherte Mittelfeld
Beim SV Spittal ist man mit Tabellenrang neun zufrieden. „Wenn wir in der Schlusstabelle auch dort stehen, haben wir ein Saisonziel erreicht“, gibt sich der sportliche Chef Wolfgang Oswald bescheiden und hofft im kommenden Frühjahr auf eine baldige Rückkehr von Trainer Mario Brenter.

Personelle Konstanz
Im Liesertal ortet beim ASKÖ Gmünd Trainer Rudolf Schönherr eine Zweiklassengesellschaft in der Kärntner Liga. „Wenn wir nicht zu einhundert Prozent personell besetzt sind, können wir nur gegen den Abstieg spielen“, so Schönherr, der diesen Kampf aber annimmt und auf Rang elf überwintert.

Oben bleiben
Gut geschlagen hat sich Lind-Trainer Peter Zagler mit seiner Aufsteigertruppe. Die Drautaler stehen als zwölfter auf keinem Abstiegsplatz, müssen sich aber in der Winterpause um einen qualitativen Ersatz umsehen. Sven Unterguggenberger absolviert sein Auslandsstudium in Amerika und Zagler möchte noch ein weiteres Jahr Kärntner Liga spielen.

Rudolf Schönherr (ASKÖ Gmünd)
Wir haben bedingt durch personelle Engpässe Startschwierigkeiten. Haben aber mit Meisterschaftsfortbestand wieder zu unseren Spiel gefunden, Unser Saisonziel 20 Punkt haben wir mit 16 knapp verfehlt. Mit guter Arbeit im Trainingslager Medolin (Kroatien) und einem personell wieder intakten Kader, sollte dieses Manko aber wieder aufgeholt werden. Mit dem Abstieg wollen wir nichts am Hut haben. Mein Meistertipp ist WAC Amateure und wir holen Tabellenrang zehn.

Peter Zagler (SV Union Lind)
Insgeheim habe ich damit spekuliert. Dass es nun auch ein Nichtabstiegsrang geworden ist und sich meine Elf mit der Aufgabe Kärntner Liga gesteigert hat, stimmt mich zufrieden. Nur die Kaltschnäuzigkeit muss mehr werden. Gegen die sogenannten Großen, wie Lendorf (1:1) oder Titelverteidiger Ferlach (1:1) war sie da. Nicht absteigen und ein zweitägiges Red Bull Trainingslager sind meine Wünsche.

Daniel Trupp (Spielertrainer SV Spittal)
Die Trainergemeinschaft mit Wolfgang Oswald und Alexander Pichelkastner war die richtige Lösung nach der familiär bedingten vorübergehenden Auszeit von Mario Brenter. Mit 21 Zählern ist das Plansoll erreicht. Wir brauchen aber sicherlich, egal in welcher Formation, eine qualitative Verstärkung, um schnellstens 36 Zähler anzuschreiben und vielleicht auch die Oberkärntner Nummer eins zu werden.

Günter Dokter (Manager FC Lebensraum Immobilien Lendorf)
Wir haben unser Saisonziel Top fünf bei weitem übertroffen. Mit Christoph Morgenstern haben wir die richtige Trainerbesetzung getroffen. Christoph ist kein Mann von großen Worten, sondern lässt seine Arbeit für sich sprechen. So hat er die Neuzugänge Marco und Nico Moser (Gmünd) hervorragend integriert und ist seit dem vierten Spieltag ungeschlagen. Mein Meistertipp ist WAC Amateure und wir holen den KFV-Cup.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.