Mit Rezept
Sommer im Glas bewahren
- Wenn die Sommerernte besonders üppig ausfällt, lässt sich ein Stück der Saison im Glas bewahren.
- Foto: MeinBezirk.at/Michaela Erlacher
- hochgeladen von Michaela Erlacher, BA
Der Sommer neigt sich langsam dem Ende zu – und mit ihm verabschiedet sich nach und nach das heimische Sommergemüse. Wer jetzt noch reichlich erntet, kann sich den Geschmack der Saison einfach ins Glas holen.
VILLACH. Zucchini ohne Ende, die Gurken sind gleichzeitig reif und auch Paprika gibt es mehr, als man auf einmal essen kann: Gegen Ende des Sommers kennen viele Hobbygärtner das Problem. Zum Wegwerfen ist die eigene Ernte natürlich viel zu schade. Eine Möglichkeit, sie länger haltbar zu machen, ist das Einkochen beziehungsweise Einlegen. So wandert die überschüssige Sommerernte nicht auf den Kompost – sondern ins Vorratsregal und später auf den Teller.
Sauber arbeiten
Das Wichtigste dabei ist Hygiene. Gläser, Deckel und Arbeitsgeräte sollten gründlich gereinigt werden, das Gemüse frisch und einwandfrei sein. Beschädigte oder verdorbene Stellen gehören großzügig entfernt. Auch der Glasrand sollte vor dem Verschließen sauber sein.
Süß-sauer eingelegtes Gemüse
Zutaten:
- 1 kg Zucchini, Pfefferoni, Kürbis etc.
- 3 Knoblauchzehen, nach Geschmack mehr
- 3 Zwiebeln
- 2 rote Paprika
- 2 gelbe oder grüne Paprika
- Salz zum Entwässern
- ½ l Wein- oder Apfelessig
- ¼ l Wasser
- 250 – 350 g Zucker
- 1½ TL Kräutersalz
- 1½ TL Kurkuma
- 3 EL Senfkörner
Zubereitung:
Gemüse, wenn nötig, schälen, in Scheiben schneiden, salzen und entwässern. Zwiebeln und Paprika in Ringe schneiden, Knoblauch vorbereiten. Essig und Wasser erhitzen, Zucker, Kräutersalz, Kurkuma und Senfkörner hinzufügen. Gemüse dazugeben und alles rund 20 Minuten köcheln lassen. Anschließend heiß in saubere Gläser füllen und gut verschließen.
Tipp: Das Rezept darf als Inspiration dienen: Mit Gewürzen lässt sich geschmacklich experimentieren. Wer anderes Gemüse einlegen möchte, sollte Mengenverhältnisse und Zubereitung an die jeweilige Sorte anpassen – die Garstufe am besten durch Probieren testen.
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