Villach
„Vielleicht sperren wir ja nie mehr auf"

V-Club Besitzer Rüdiger Kopeinig sorgt sich um das Fortbestehen der Nachtgastronomie.
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  • V-Club Besitzer Rüdiger Kopeinig sorgt sich um das Fortbestehen der Nachtgastronomie.
  • Foto: Bernhard Knaus
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VILLACH. Wie es derzeit aussieht, bleiben viele Bars und Nachtclubs wohl auch dieses Jahr noch für längere Zeit geschlossen. Denn während Restaurants wieder geöffnet haben, steht diese Entscheidung für die Diskotheken noch aus.
Wir haben mit V-Club-Besitzer Rüdiger Kopeinig gesprochen. „Von meinen insgesamt 42 Leuten habe ich zurzeit noch acht und die sind in Kurzarbeit. Da sie nicht arbeiten können und somit kein Geld verdienen, gehen die Mitarbeiter natürlich woanders hin. Wir können nichts machen, nur warten und hoffen", so Kopeinig über die derzeitige Situation.

Trotzdem investiert

Aufgeben möchte er aber trotzdem nicht. „Aufgeben ist keine Option. Wir wollten schon vor Corona umbauen, daher haben wir jetzt die Zeit genutzt und den Clubbereich modernisiert." 1,1 Millionen Euro hat Kopeinig investiert und hofft, dass sich diese Investition dann auch bald auszahlt. Was ihn besonders verärgert: „Der V-Club hat eine riesige Lüftungsanlage mit einer Stärke von 45.000 Kubik, das sollte normalerweise ausreichen um die Aerosolbelastung im Club zu reduzieren", so Kopeinig. „Dass solche technischen Einrichtungen nicht berücksichtigt werden, ist für mich nicht tragbar." Persönlich rechnet der Unternehmer heuer nicht mehr mit einer Öffnung.

Das ist der Tod

„Das ist der Tod der Nacht-Gastronomie, vielleicht sperren wir ja nie mehr auf. Die Politiker habe zu viel Angst vor einem zweiten Vorfall ähnlich Ischgl." Auch das Warten auf die Durchimpfungsrate für die Eröffnung der Nachtgastronomie sieht Kopeinig für die Zielgruppe einer Diskothek kritisch. „Viele der Leute zwischen 18 und 30 Jahren sind ja meist noch gar nicht geimpft."

V-Club Besitzer Rüdiger Kopeinig sorgt sich um das Fortbestehen der Nachtgastronomie.
So ausgelassen wurde im V-Club vor Corona gefeiert.
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