Harald Geissler weist Verdacht der Falschaussage zurück

Weist den Verdacht der Falschaussage zurück: SP-Mandatar Harald Geissler
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VILLACH. Nachdem die Gemeindeabteilung des Landes Kärnten die ersten fünf Punkte der Villacher Gemeinderatssitzung vom Dezember wegen eines Formfehlers für ungültig erklärt hat, muss dieser Teil der Sitzung am 23. Jänner wiederholt werden (lesen Sie hier).

Affäre geht weiter

Damit dürfte die Affäre aber nicht beendet sein. SPÖ-Ersatzgemeinderat Michael Bürger, der den Formfehler beim Land Kärnten gemeldet hat, schießt sich nun auf die Aussage eines Parteikollegen im Prüfverfahren ein. Es geht darum, ob die SPÖ Bürger im Vorfeld der Gemeinderatssitzung zur Sitzung eingeladen hat oder nicht. Nachdem sich zahlreiche Mandatare hatten entschuldigen lassen, wäre dies nach Villacher Stadtrecht zwingend vorgeschrieben gewesen. Doch Bürger wurde weder angerufen noch hatte er eine Mail oder eine SMS erhalten.

Hausbesuch statt Anruf

Besagter Parteikollege, es handelt sich dabei um Harald Geissler, gab gegenüber der Gemeindeabteilung des Landes Kärnten zu Protokoll, dass er Bürger zu Hause besuchen wollte, um ihn zur Sitzung einzuladen. Er habe ihn jedoch nicht angetroffen. Daher sei ein anderer Ersatzgemeinderat eingeladen worden.

"Höchst unwahrscheinlich"

Für Bürger ist diese Variante "höchst unwahrscheinlich". Er kenne keinen Fall, bei dem ein Mandatar per Hausbesuch zur Gemeinderatssitzung eingeladen worden sei. Zudem sei an besagtem Tag seine Mutter krank zu Hause gewesen und hätte Geissler die Tür geöffnet. Im Raum steht nun also der Verdacht der Falschaussage. Bürger wolle dies mit seinem Anwalt prüfen (lesen Sie hier).

Geissler nimmt Stellung

Die WOCHE erreichte Harald Geissler und bat ihn um eine Stellungnahme. "Selbstverständlich" sei er an jenem Tag im Dezember bei Bürger zu Hause gewesen, sagt er. Er habe geläutet, niemand habe aufgemacht, er sei wieder gefahren. "Das hat vielleicht ein, zwei Minuten gedauert", sagt Geissler. Warum Bürger seine Aussage in Zweifel ziehe, könne er sich nicht erklären.

Autor:

Wolfgang Kofler aus Villach

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