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Traditionelles Farant-Straßenfest lockte nach Globasnitz
- Foto: Christopher Polesnig
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Heute wurde das Ortszentrum von Globasnitz zu einem Treffpunkt für Tradition, Brauchtum und kulinarischer Genüsse.
GLOBASNITZ. Ganz im Zeichen von Brauchtum, regionalen Köstlichkeiten und geselligem Beisammensein stand am 15. August wieder das Ortszentrum von Globasnitz. Beim mittlerweile 26. Farant-Straßenfest präsentierten Bauern, Vereine und Direktvermarkter die kulinarische und kulturelle Vielfalt des Jauntales und des gesamten Alpe-Adria-Raumes.
Traditioneller Auftakt
Eröffnet wurde der Festtag um 9.30 Uhr mit dem traditionellen Wallfahrtsgottesdienst. Um 10.30 Uhr folgten der Festumzug und die feierliche Eröffnung. Mit Bieranstich und Frühschoppen ging es anschließend in einen geselligen Festtag über. Entlang der Straße erwartete die Besucher eine breite Palette regionaler Produkte und Spezialitäten. Landwirtschaftliche Erzeugnisse, Honig und Bienenprodukte, Selchwaren, Jauntaler Salami, Beerenprodukte und Süßes aus Slowenien waren ebenso vertreten wie Felle, Lederunikate und traditionelles Kunsthandwerk aus dem Alpe-Adria-Raum. Der Name „Farant“ bedeutet wörtlich übersetzt „Feierabend“ und geht auf das gesellige Beisammensein nach einer arbeitsreichen Woche im bäuerlichen Alltag zurück. Bei Jause, Most und Apfelsaft wurde gemeinsam gesungen und getanzt. Diese ursprüngliche Idee und die Lebensfreude der Südkärntner stehen bis heute im Mittelpunkt des Festes.
Römischer Markttag
Eine Besonderheit des heurigen Farantfestes war der Römische Markttag im und rund um das Pilgermuseum Globasnitz. Legionäre und Gladiatoren ließen die Antike lebendig werden. Schaukämpfe, historisches Lagerleben, antikes Handwerk, Spiele und eine Rätselrallye sorgten für ein abwechslungsreiches Programm. Auch Führungen durch die Sonderschau wurden angeboten. Damit verband das Farant-Straßenfest auch heuer wieder Kulinarik und bäuerliche Tradition mit der reichen Geschichte der Gemeinde Globasnitz.
Neuer Jauntaler Salamikönig
Der mit Spannung erwartete Höhepunkt folgte um 17 Uhr mit der Verleihung der Jauntaler Salamikrone. Über den begehrten Titel durfte sich heuer Manfred Enzi aus Rinkenberg freuen: Er wurde zum Jauntaler Salamikönig 2026 gekürt. Neben der Salamikrone werden besonders hochwertige Produkte mit Gold, Silber und Bronze ausgezeichnet. Mit seinem Sieg reiht sich Enzi in die mittlerweile lange Liste der Jauntaler Salamikönige ein. Im Vorjahr hatte Silvia Uran die begehrte Krone errungen.
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