Spendenaktion für leichtere Schulwege im Kongo

Mit den Fahrrädern soll Schülern und Lehrern geholfen werden
2Bilder
  • Mit den Fahrrädern soll Schülern und Lehrern geholfen werden
  • Foto: KK
  • hochgeladen von Kristina Orasche

KÄRNTEN. In ihrer Frühjahrsaktion bittet die Missions-Verkehrs-Arbeitsgemeinschaft Austria (MIVA) um Spenden zur Finanzierung von Fahrrädern. Der Hauptprojektpartner dieses Jahr ist die Missionsstation Kipushya in der Demokratischen Republik Kongo. Dort sollen Schüler Fahrräder erhalten, damit sie ihren täglichen Schulweg leichter bewältigen können. Auch Lehrern, die nicht nur in ihrer Stammschule, sondern auch in Außenstationen unterrichten, sollen Fahrräder zu Verfügung gestellt werden.

Schulen der Salesianer Don Boscos

Kipushya, eine Missionsstation der Salesianer Don Boscos, liegt zwei Tagesreisen von der Provinzhauptstadt Lubumbashi entfernt. In der Region fehlt es weitgehend an Infrastruktur. Es gibt kein Telefon, die Missionsstation erzeugt ihren Strom in Solaranlagen selbst. Die Schulen der Salesianer erfreuen sich regen Zuspruchs. Aus einem Umkreis von bis zu 100 Kilometern kommen Schüler in die Volks- bzw. Mittelschule.

Räder für externe Schüler

Die Aufnahmekapazität der Internate ist beschränkt. Darum müssen Schüler, auch wenn sie in einigen Kilometern Entfernung wohnen, täglich den Schulweg von zu Hause aus antreten. Fahrräder sollen sie nun dabei unterstützen. Und auch Lehrer, die zu Außenstationen pendeln, sollen mit der MIVA-Aktion mobiler werden. MIVA-Fahrräder bringen Lehrer und Schüler zusammen, erleichtern das Studium und sind damit eine wesentliche Hilfe für den Start junger Menschen ins Leben.

Fahrräder für Katechisten und Patienten

Die Fahrradaktion der MIVA ist früher ausschließlich Katechisten zugute gekommen. Die Unterstützung dieser Laienmitarbeiter in den Dörfern, ohne die kirchliches Leben kaum aufrecht zu erhalten wäre, steht nach wie vor auf der Agenda. Im Vorjahr wurden mit den Spendengeldern unter anderem Fahrrad-Ambulanzen in Simbabwe finanziert.

Kostengünstige Alternative

Die MIVA ist ein katholisches Hilfswerk zur Finanzierung von Fahrzeugen für kirchliche, medizinische und soziale Einrichtungen in Entwicklungsländern. Der Großteil der Projekte bezieht sich auf Geländewagen oder Motorräder. Fahrräder bilden eine kostengünstige und umweltfreundliche Alternative. Die Fahrradaktion startet im Mai und ist die zweite große Spendensammlung der MIVA neben der ChristophorusAktion im Juli.

Mit den Fahrrädern soll Schülern und Lehrern geholfen werden
Autor:

Kristina Orasche aus Völkermarkt

following

Du möchtest diesem Profil folgen?

Verpasse nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melde Dich an, um neuen Inhalten von Profilen und Bezirken in Deinem persönlichen Feed zu folgen.

5 folgen diesem Profil

Regionaut werden!

Du willst eigene Beiträge veröffentlichen?
Werde Regionaut!

Regionaut werden!



Kommentare

online discussion

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung einbetten

Abbrechen
add_content

Du möchtest selbst beitragen?

Melde Dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.