Unterricht in der Natur, raus aus dem Klassenzimmer!

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THAYA - Unterricht in der Natur. Unter diesem Motto wird der Unterricht in der Volksschule Thaya immer wieder gestaltet. So wurde heuer zB das Unterwasserreich in Schrems besucht. Wie schon im vorigen Jahr verbrachten die Schüler und Lehrerinnen auch einen Vormittag im Wald um Thaya. Diesmal waren die Kinder in den Wäldern entlang der alten Straße nach Waidhofen unterwegs. Dabei wunderten sich die Kinder nicht nur, wie mächtig die Brücke über den Sarningbach ist. Auch erfuhren sie beim Bach einiges über die Vegetation und Baumbestände entlang von Bächen und Flüssen sowie über die nicht überall beliebten Fischotter und Biber.
Nachdem Namensschilder und Eintrittskarten für den Wald hergestellt und gefunden wurden, erfuhren die Schüler, wie ein Baum ‚funktioniert‘. In einem tollen Spiel wurde ein Baum dargestellt, der Nährstoff- und Wassertransport sowie die Funktion von Kern- und Splintholz, Bast und Rinde erklärt und nachgestellt. Hier war es wichtig, dass die Rinde darauf achtet, dass der Borkenkäfer nicht eindringen kann!
Die Kinder sahen, wie man kleine Bäumchen vor Wildverbiss schützen kann und dass nicht alle Maßnahmen dabei auch erfolgreich sind. Nach der Jause im Wald konnten die Schüler Geweihstangen von Rehe und Hirsche halten und erkannten den Unterschied in Größe und Gewicht. Auch heuer hatte der Waldpädagoge Peter Winkelbauer seinen Fuchs mitgebracht. Herbert, so heißt er, war der Star des Waldunterrichtes!
Zur Zeit der Waldführungen blüten und dufteten die Robinien, ein süßlicher Geruch lag in der Luft. Auch konnten die Kinder feststellen, dass das Harz und die Nadeln der Küstentannen nach Orangen duften im Gegensatz zu den Douglasien, hier kann man Zitronen erschnuppern. Auch konnten bei machen Fichten grüne Zapfen erkannt werden, bei den Nachbarbäumen waren sie rot. Hier wurde auf die unterschiedlichen Herkünfte hingewiesen. Die Kinder fanden ein gut erhaltenes Rehskelett, ein weiteres Highlight des Waldausganges!
Viel zu schnell war der Unterricht in der Natur dann auch schon wieder vorbei, abschließend wurde noch ‚Luchs und Reh‘ gespielt, hier kam eine Wasserpistole zum Einsatz. Der Fuchs Herbert war bis zum Schluss dabei, er kam dann auch noch in die Schule mit. „Einen Hund habe ich nicht. So nehme ich oft den kleinen Fuchs zu Waldführungen mit. Den Kindern gefällt er, er hat ein weiches Fell und wer hat schon mal eine Fuchs streicheln können?“, schmunzelt Waldpädagoge Peter.

Alle Fotos: VS Thaya

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