Waidhofen/Ybbs
„Zivis“ nehmen Abschied vom Roten Kreuz Waidhofen/Ybbs
- Sachbearbeiter für Zivildienst Josef Streißelberger und Freiwilligenvertreterin Martina Korntheuer (Mitte, v.l.) sowie Freiwilligenvertreter Alexander Hintersonnleitner und Bezirksstellenleiter Mag. Kurt Marcik (Mitte, v.r.) bedankten sich bei (vorne, v.l.n.r.) Theo Atteneder, Jonas Hirtl und Manuel Kerschbaumer, (Mitte v.l.n.r.) Paul Helm, Oskar Strasser und Joey Zellhofer sowie (hinten, v.l.n.r.) bei Florian Haider und Daniel Lueger für die geleistete Arbeit und freuen sich auf die weiterhin gute Zusammenarbeit im ehrenamtlichen Team. Nicht am Bild: Michael Schnabel
- Foto: RKNÖ/Mayer Maximilian
- hochgeladen von Eva Dietl-Schuller
Mit Ende Juni haben wieder sechs Zivildiener und drei Absolventen des freiwilligen Sozialjahres ihre Einsatzzeit erfolgreich hinter sich gebracht. Besonders erfreulich: Sechs von ihnen wechseln ins Ehrenamt und bleiben dem Rote Kreuz Waidhofen als freiwillige Mitarbeiter erhalten.
WAIDHOFEN/YBBS | „Mit einer Entscheidung für den Zivildienst oder auch das Freiwillige Sozialjahr erwerben junge Frauen und Männer soziale Kompetenzen und übernehmen Verantwortung. Wer im Rettungsdienst tätig ist, kann zudem auch eine Berufsausbildung absolvieren“, erklärt Bezirksstellenleiter vom Roten Kreuz Waidhofen/Ybbs, Mag. Kurt Marcik. „Abgesehen davon bleiben viele ehemalige Zivildienstleistende und Absolventen des Freiwilligen Sozialjahres nach dieser Zeit als Freiwillige bei uns, weil sich hier zwei wichtige Faktoren zusammenfinden: es werden viele Freundschaften geknüpft sowie weiter gepflegt und man verbringt seine Freizeit mit einer sinnvollen Tätigkeit: im Einsatz für Menschen in Not.“, so Marcik weiter.
Zeit für andere - Der Alltag im Rettungsdienst
Der Zivildienst, aber auch das das Freiwillige Sozialjahr bringen junge Frauen und Männer mit Menschen, die Hilfe brauchen, zusammen. Die neun Monate sind für alle eine lehrreiche Erfahrung, die viele in ihrem weiteren Leben für weiteres soziales Engagement nutzen. Die jungen Rotkreuz-Mitarbeiter lernen neue Lebenswelten kennen und helfen Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind – eine sinnvolle und sinnstiftende Tätigkeit. Mitte Juil wurden im Rahmen einer kleinen Feier jene jungen Kollegen, welche mit Ende Juni ihren ordentlichen Zivildienst beim Roten Kreuz Waidhofen/Ybbs abgeschlossen haben, offiziell verabschiedet. Dabei legten sie in den letzten Monaten mehrere Tausend Kilometer zurück und absolvierten dabei mehr als 5.000 Patiententransporte.
„Wir bedanken uns bei Florian Haider, Daniel Lueger, Paul Helm, Oskar Strasser, Michael Schnabel, Theo Atteneder, Jonas Hirtl, Manuel Kerschbaumer und Joey Zellhofer für die Zusammenarbeit. Wir wissen eure Arbeit sehr zu schätzen. Wir wünschen euch alles Gute auf eurem weiteren Lebensweg.“, so Bezirksstellenleiter Mag. Kurt Marcik. Besonders
erfreulich ist, dass fünf von ihnen dem Roten Kreuz Waidhofen/Ybbs als freiwillige Mitarbeiter erhalten bleiben.
Zivildienst oder „FSJ“ – Lernen fürs Leben
Beim Roten Kreuz Waidhofen bleiben rund 90 Prozent der Zivildienstleistenden bzw. die Teilnehmer des freiwilligen Sozialjahres (FSJ) nach Abschluss dieser Tätigkeit als Freiwillige in der Organisation. Diese Verbundenheit der (ehemaligen) Zivildienstleistenden und Absolventen des FSJ ist ein Beweis dafür, dass sie ihren Einsatz gerne leisten und ihn als sinnvoll erachten. Wer sich für den Zivildienst beim Roten Kreuz Waidhofen/Ybbs interessiert, kann sich jederzeit bei Sachbearbeiter für Zivildienst, Josef Streißelberger unter Tel 059144/76019 oder zd-fsj.wy@n.roteskreuz.at näher informieren.
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