Wegen Tierquälerei in Wels vor Gericht
Bursch füllte Huhn mit Bier ab und quälte es
- Eine heute 18-Jährige stand am Landesgericht vor dem Richter, weil er mit anderen unter anderem ein Huhn gestohlen und gequält hatte.
- Foto: MeinBezirk
- hochgeladen von Philipp Paul Braun
Im vergangenen Jahr soll ein damals noch Jugendlicher mit Freunden ein Huhn in Wels-Land entwendet und unter anderem durch das Einflößen von Bier und das Halten aus dem fahrenden Auto gequält haben. Vom Gericht wurde er zur Wiedergutmachung verdonnert.
WELS. Dem zum Tatzeitpunkt Jugendlichen aus Wels-Land wurde vorgeworfen, gemeinsam mit Mittätern im Juni des Vorjahrs ein Huhn misshandelt und unnötig Qualen zugefügt zu haben. Sie sollen dem Tier einen Plastiksack übergestülpt, ihm Bier eingeflößt und es aus dem Fenster eines fahrenden Autos gehalten haben.
Spur der Verwüstung
Gemeinsam sollen die Täter auch Straßenschilder, eine Parkbank sowie einen Holzpflock und ein Fahrrad in der Traun versenkt haben. Die zwei zertrümmerten Mistkübel waren wohl die Draufgabe.
Strafe: gemeinnützige Arbeit
Das Strafmaß reichte bis zu einer Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr, weil der Täter noch als Jugendlicher angesehen wurde. Zugute kam ihm, dass er bis dato noch nie mit dem Gesetz in Konflikt gekommen war und er die Taten gestand. Dafür erhielt er vom Gericht eine Diversion und entging einer Verurteilung. Dafür muss der junge Mann aber 40 Stunden gemeinnützige Arbeit und eine Wiedergutmachung für das Huhn leisten.
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