Wels & Wels-Land
Das wünschen sich die Promis von 2023
- Frieden: Den wünschen sich das Original Gunter Köberl ...
- Foto: Köberl
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Prominente aus Society, Sport, Politik und dem Internet über Vorsätze und Hoffnungen für das neue Jahr.
WELS, WELS-LAND. WELS, WELS-LAND. Jahreswechsel und der Rutsch ins Neue – eine Zeit des Zusammenkommens. Generell stehen „Familie“ und "Frieden" bei den Prominenten der Region hoch im Kurs – auch wenn Ex-Gastronom und Operettensänger Gunter Köberl den Begriff nicht gerne sieht: "Für mich sind alle gleich, es gibt keine Promis". Die Zeit um Silvester diene der inneren Einkehr. "Durch den Klimaschutz sind wir zum Glück gezwungen, den Gang zurück zu schalten und auch Pausen einzulegen, die wir der Familie und dem Freundeskreis schenken können." Der zufriedene Blick zurück, Dankbarkeit gegenüber denen, die den Weg mit einem teilen – "das macht den gefüllten Rucksack leichter." Für das neue Jahr hat er klare Wünsche: "Das Ende des Bruderkrieges zwischen Russland und der Ukraine, Frieden für die ganze Welt, denn vom Universum aus sind wir Menschen auf diesen blauen Planeten lediglich ein "Ameisenhaufen" und dass man an einen Ameisenhaufen nicht stöbert, lernt man schon in der 1. Klasse der Volksschule!" Und Köberl hat noch eine Rat: "Wichtig ist, bleiben wir immer kindisch und lustig, ein bisserl verrückt und crazy, da kommt Schwung und Bewegung in`s Leben!"
Wichtig ist, bleiben wir immer kindisch und lustig, ein bisserl verrückt und crazy, da kommt Schwung und Bewegung in`s Leben!"
Gunter Köberl
"Haben uns Freude geschenkt"
Das Besinnen auf das, was man hat, ist auch Judo-Trainerass und Sportlegende Willi Reitzelsdorfer wichtig: "Im Budokan Wels habe ich 16 Flüchtlinge aus der Ukraine betreut. Wir haben trainiert, Ausflüge gemacht, gegenseitig Freude geschenkt – aber auch gemeinsam geweint. So auch beim Abschied von vier Flüchtlingskindern mit ihren Müttern, die sich auf den Weg nach Kiew machten. Ihr sehnlichster Wunsch: Trotz der Kriegswirren das Weihnachtsfest mit der Familie in ihrer Heimat zu feiern. Da ist mir so richtig bewusst geworden, dass es nicht selbstverständlich ist, die Feiertage gemeinsam mit seinen Liebsten in einem Land ohne Kriegsangst feiern zu dürfen." Und so ist der Wunsch für 2023 klar: "Ich wünsche mir ein friedvolles neues Jahr, speziell was den Krieg in der Ukraine betrifft. Persönlich steht Gesundheit an erster Stelle. Ich bin zufrieden, wenn ich körperlich so fit bleibe, dass ich weiterhin meine geliebten Sportarten - Judo, Fußball und Skifahren - betreiben kann.
"Famile und Freunde – darum geht's"
Auch die Welser Influencerin Natalie Voglmayr sucht das Glück im Kleinen: "Familie und Freunde, Zusammenkommen im engsten Kreis und dankbar zu sein – darum geht es", sagt sie. "Dankbarkeit ist mit Abstand das Wichtigste, denn gerade in Zeiten wie diesen, sollten wir uns mehr und mehr darauf besinnen was für ein Glück wir doch haben, ein schönes zu Hause, ein warmes Essen und eine liebevolle Familie zu haben." Und das findet sich auch auch bei den Wünschen wieder: "Was ich mir allerdings nicht nur für 2023 sondern im Allgemeinen wünsche: so kitschig sich das anhört, aber Frieden. Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als dass die Welt wieder ein bisschen näher zusammenrückt und endlich damit aufhört sich selbst zu zerstören."
"Es gilt, Traditionen aufrechtzuerhalten und auch ein Stück Ruhe zu finden."
Andreas Rabl
Zeit mit der Familie
Auch für die Santners von der gleichnamigen Welser Tanzschule "gibt nicht wertvolleres als die gemeinsame Zeit mit der Familie", so Maria Angelini-Santner. Und mit Blick auf 2023 meint sie: "Ich bin sehr demütig wenn ich daran denke was alles hinter uns liegt. Wir haben mit unserer Tanzschule die schweren Krisenzeiten gemeistert. Mir und meiner Familie geht es sehr gut, alle sind gesund. Das ist alles andere als selbstverständlich und dafür bin ich sehr sehr dankbar. Ich wünsche mir in Anbetracht des großen Leids dass derzeit in vielen Teilen der Welt herrscht dass die Zukunft all den Menschen nur das Beste bringt und wir trotz nicht den Glauben an das Gute in der Welt verlieren!"
Mehr Vertrauen
Ähnliches treibt auch Norbert Trawöger, künstlerischer Direktor des Bruckner Orchester Linz, um, wenn er an die Feiertage und des Jahreswechsel denkt: "Trotz aller kapitalistischen Ablenkungsversuche ist und bleibt das größte Wunder, wenn ein Mensch geboren wird." Und so geht er "in heiterer Zuversicht und dies möglichst lautlos" in das Jahr 2023 und wünscht sich, "dass wir dem Jahr und vor allem uns viel zutrauen!"
"Besinnen auf das Wesentliche"
Auch der Welser Bürgermeister Andreas Rabl stellt das "Besinnen auf das Wesentliche" in den Fokus: "Es gilt, Traditionen aufrechtzuerhalten und auch ein Stück Ruhe zu finden. Meine Kinder nehmen mich während der Feiertage ganz besonders in Beschlag, was ich aber sehr genieße. Denn Zeit ist eines der höchsten Güter in unserer Gesellschaft und oft rar." Für 2023 wünscht er sich "privat, dass meine Familie geund bleibt. Und beruflich, dass Wels zur Stadt mit der höchsten Lebensqualität wird. Und daran arbeiten wir konsequent."
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