Rennen um Veterinär-Uni-Außenstelle
Wels will künftig Nutztierärzte ausbilden

Geht es nach Bürgermeister Andreas Rabl, soll die Außenstelle der Veterinäruni Wien in Wels angesiedelt werden. | Foto: Leitner
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In Oberösterreich sei der Bedarf an Nutztierärzten dermaßen gestiegen, dass die Errichtung einer Außenstelle der Veterinäruniversität im Raum steht. Der Welser Bürgermeister Andreas Rabl (FPÖ) wünscht sich den Zuschlag.

WELS. Das Land und die Veterinärmedizinische Universität Wien (Vetmeduni) verkünden die Errichtung einer neuen Außenstelle für Nutztierärzte in Oberösterreich. Geht es nach dem Welser Bürgermeister Andreas Rabl (FPÖ), soll diese in der Messestadt errichtet werden, denn: "Hier wäre der ideale Standort dafür", so das Stadtoberhaupt und verspricht: 

„Ich werde schnellstmöglich Gespräche mit Landeshauptmann Thomas Stelzer  (ÖVP) aufnehmen, um eine Ansiedelung dieser veterinärmedizinischen Uni-Außenstelle in Wels zu fixieren.“

Mit der Einrichtung einer neuen Vetmeduni-Außenstelle in Oberösterreich soll die Ausbildung im Bereich der Wiederkäuer-, Schweine- und Geflügelmedizin ausgebaut und gleichzeitig die Attraktivität der Großtierpraxis im ländlichen Raum gesteigert werden. Dass diese im Bereich der Großtierpraxen fehlen, weiß man auch in Wels. "Dies war auch der Grund, warum sich die Stadt seit längerem bemüht, eine veterinärmedizinische Privatuniversität in Wels zu etablieren." 

Wels bietet Vorteile

Die Messestadt will sich gut für das Rennen um die Ausbildungsstätte positionieren: Man biete alle Voraussetzungen für einen funktionierenden Studienbetrieb, die Zusammenarbeit mit dem städtischen Tiergarten sowie eine gute Einbindung der umliegenden Institutionen, wie dem Zoo Schmiding und dem Pferdezentrum Stadl-Paura. Ferner verfüge Wels schon jetzt über Studentenheime und tiermedizinische Wirtschaftsbetriebe.

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